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Aktuelles aus den Unternehmen

19.11.2020 ebm-papst: Jugend forscht 2021 - Jetzt anmelden! Anmeldephase läuft noch bis 30. November 2020

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startet Jugend forscht in die 56. Runde. ebm-papst ist Patenfirma des Wettbewerbs und organisiert seit 1999 den Regionalwettbewerb Heilbronn- Franken. Bis zum 30. November 2020 können sich junge Menschen mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden.

Die Wettbewerbe Jugend forscht und Schüler experimentieren im Jahr 2021 werden stattfinden. Die Landes- und der Bundeswettbewerb mussten in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Auch bei ebm-papst entstehen derzeit Konzepte, wie der Regionalwettbewerb trotz der Corona-Pandemie in Heilbronn-Franken jungen Tüftlern die Möglichkeit zur Präsentation ihres Projekts bieten kann. Zusätzlich zu den Ideen der Wettbewerbsausrichter und Patenfirmen entwickelt die Stiftung Jugend forscht Handlungsoptionen zur Wettbewerbsausrichtung, die in Ausnahmesituationen wie der aktuellen Pandemie greifen können.

Bewerben können sich alle Kinder und Jugendlichen bis 21 Jahre. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4.Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Der Stichtag dieser Vorgaben ist der 31. Dezember 2020. Die Teilnahme ist sowohl als Einzelperson als auch in Zweier- oder Dreierteams möglich.

Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben, jeder Teilnehmer wählt sein Forschungsthema selbst. Wichtig ist nur, dass sich die Fragestellung in eines der sieben Fachgebiete einordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet ist es ausreichend, das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts anzugeben. Im Januar wird dann eine schriftliche Ausarbeitung eingereicht. Im Februar finden die Regionalwettbewerbe statt. Diese finden je nach Entwicklung der derzeitigen Pandemie wie bisher persönlich oder virtuell statt. Wer dort gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2021 in der experimenta in Heilbronn. Auf allen Wettbewerbsebenen können Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Millionen Euro gewonnen werden.

Weitere Informationen zu Jugend forscht und der Anmeldung zum Wettbewerb finden Sie unter www.jugend-forscht.de

Quelle: ebm-papst GmbH & Co. KG

17.11.2020 Ziehl-Abegg unterstützt Corona-Abteilung im Gesundheitsamt

17. November 2020

Künzelsauer Industrieunternehmen stellt drei Kräfte ab und sagt CO2-Warnmelder zu

Der Motoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg unterstützt das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises bei der Bekämpfung von Covid-19. Dazu hat das Unternehmen drei Arbeitskräfte abgestellt, die in der Corona-Abteilung im alten Künzelsauer Krankenhaus eingesetzt sind. Dort erfolgt die Fallermittlung und läuft die Corona-Hotline auf. Landrat Dr. Matthias Neth lobt das Engagement von Ziehl-Abegg als große Hilfe.  

„Der Kampf gegen die Pandemie geht uns alle an“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Ziehl-Abegg, Peter Fenkl. Nachdem der Hohenlohekreis im Frühjahr ein Hotspot auf Bundesebene bei den Infektionszahlen gewesen ist, waren auch Mitarbeitende von Ziehl-Abegg in Quarantäne oder erkrankt. „Da haben wir erlebt, wie wichtig die Arbeit des Gesundheitsamts ist“, erinnert sich Fenkl. Damals habe das Unternehmen schnell mit Schutzausrüstung geholfen: FFP2-Masken für die zentrale Abstrichstelle und begehrte Gesichtsschilde; entweder aus dem 3D-Drucker oder gefräst aus der Lehrwerkstatt. Ganz nebenbei: Als kleines Dankeschön fürs Öhringer Krankenhauspersonal schickte Ziehl-Abegg noch 250 Schoko-Osterhasen.

„Die Ermittlung von Kontaktpersonen Infizierter muss schnell und gewissenhaft erfolgen; auch die Informationsübermittlung muss schnell und stimmig sein“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth.. Seit August arbeitet die Corona-Abteilung des Hohenlohekreises im ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau in mehreren Teams in der Fallermittlung und der Betreuung der Hotline. „Als wir in der Zeitung gelesen haben, dass viele Gesundheitsämter über einen Mangel an engagierten und geeigneten Mitarbeitern klagen, haben wir den Landrat kontaktiert“, erzählt Fenkl. Dr. Neth war positiv überrascht und hat das Angebot gerne angenommen. Als Anforderungsprofil sieht der Landrat konkret zwei Punkte: schnelle Auffassungsgabe und starke Kommunikativfähigkeit.

Lisa Ehret, Isabel Joos und Marcel Nohe arbeiten nun seit November im Corona-Team. „Es war schon ganz viel an Information, die es zu verarbeiten gab“, sagt Nohe. Normalerweise wäre der Duale Student aktuell im internationalen Controlling eingesetzt. „Der Einsatz im Gesundheitsamt ist eine spannende und neue Erfahrung“, meint Nohe. Zusammen mit seinen Kolleginnen ist er zwei Tage eingelernt worden und beantwortet nun Fragen zur Quarantäne, zu Landesgesetzen und zu Covid-19 im Allgemeinen. Nohe weiter: „Wenn wir etwas nicht wissen, können wir uns unkompliziert sachkundige Unterstützung bei den Profis im Nachbarzimmer holen.“

Dr. Neth betont beim Ortstermin mit Firmenchef Fenkl: „Ihr Angebot war ungewöhnlich und ist sehr hilfreich.“ Zumal die jungen Leute sehr engagiert und kompetent agieren. Die Drei sind Teil der Corona-Abteilung, in der auch zehn Bundeswehrsoldaten ihren Dienst versehen. Beim Ortstermin hat Vorstandschef Fenkl gesehen, dass alle Fenster dauerhaft offen sind und den Mitarbeitenden doch etwas kühl ist. Daher hat er mehrere CO2-Warnmelder zugesagt, mit denen solide Aussagen zur Luftqualität möglich sind und die ein gezieltes Stoßlüften ermöglichen. Insgesamt ist Dr. Neth froh über jede qualifizierte Unterstützung seitens der regionalen Unternehmen. Dr. Neth: „Wenn wir alle gemeinsam – wie bei uns im Hohenlohekreis – mithelfen, können wir noch mehr gegen die Ausbreitung des Corona-Virus‘ unternehmen.“

Quelle: Ziehl-Abegg SE

19.11.2020 Bürkert zählt auch 2020 zu Deutschlands besten Ausbildern

19. November 2020

Auch 2020 ermittelte das Wirtschaftsmagazin „Capital“ gemeinsam mit der Talentplattform Ausbildung.de sowie der Personalmarketingagentur „Territory Embrace“ die besten Ausbildungsbetriebe Deutschlands. Im Zuge dieser Studie wurde der Ingelfinger Fluidikspezialist Bürkert zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet.

Sichere Jobchancen, ein interessantes Berufsfeld, sowie nicht zuletzt eine attraktive Bezahlung – Es gibt viele unterschiedliche Kriterien, die bei der Entscheidung für einen Ausbildungsplatz eine Rolle spielen. Wer noch keine Anknüpfungspunkte zu potenziellen Arbeitgebern oder persönliche Kontakte hat, die vom Arbeitsklima oder den Arbeitsbedingungen vor Ort berichten können, dem können beispielweise Auszeichnungen der Unternehmen helfen, die sie von unabhängigen Plattformen erhalten haben. Sie zeigen, wo die Stärken des Unternehmens liegen. Eine solche Auszeichnung, die für eine hervorragende Ausbildung spricht, vergibt das Wirtschaftsmagazin „Capital“ jährlich. Gemeinsam mit den Personalmarketingexperten von „Territory Embrace“ sowie der Talentplattform Ausbildung.de wurden 2020 in einer Studie die „Besten Ausbilder Deutschlands“ ermittelt.

Die Studie basiert auf einem detaillierten Fragenkatalog mit mehr als 90 Fragen, welchen die Unternehmen von Ende März bis Mitte Juni ausfüllen und einreichen konnten. In diesem Jahr nahmen deutschlandweit insgesamt 666 Unternehmen teil, darunter Handwerksbetriebe, mittelständische Unternehmen, Dax-Konzerne und Behörden. Ziel der Studie ist es, eine deutschlandweite Übersicht der besten Ausbilder nach Regionen und Berufsgruppen zu erstellen. Von den teilnehmenden Unternehmen erreichten im Bereich „Ausbildung“ insgesamt 171 ein Spitzenergebnis mit fünf von fünf möglichen Sternen. Im Bereich „Duales Studium“ wurden 101 Unternehmen mit der höchsten Anzahl an Sternen ausgezeichnet.

Auch Bürkert Fluid Control Systems, der Ingelfinger Hersteller von Mess-, Steuer- und Regelungssystemen für Flüssigkeiten und Gase, konnte in beiden Bereichen überzeugen. Bürkert erhielt sowohl in der Kategorie „Ausbildung“ als auch im Bereich „Duales Studium“ eine Fünf-Sterne-Bewertung und schnitt somit mit dem bestmöglichen Ergebnis ab – und das bereits zum vierten Mal in Folge.

Stärken fördern und gemeinsam Herausforderungen stellen

Was aber macht die Ausbildung bei Bürkert so erfolgreich? Bereits vom ersten Tag an lernen die Azubis und dual Studierenden, Verantwortung zu übernehmen sowie eigene Ideen mutig einzubringen und umzusetzen. Dabei sind die Nachwuchskräfte aber nicht auf sich alleine gestellt: Die 50 Ausbildungsbeauftragen bei Bürkert begleiten und unterstützen die Azubis und Studierenden von Beginn an. So entwickeln sich die Nachwuchskräfte stetig weiter, lernen, sich Herausforderungen zu stellen, diese gemeinsam mit Teamkollegen zu überwinden und wachsen so immer weiter in ihr Aufgabenfeld hinein. Außerdem strebt Bürkert eine langfristige Partnerschaft mit seinen Azubis an, sodass diese nach der Ausbildung in der Regel übernommen werden.

Die Auszeichnung als „Bester Arbeitgeber Deutschlands“ ist für Bürkert aber noch lange kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Auch in Zukunft wird das Unternehmen an seinem Ausbildungskonzept arbeiten, um eine ausgezeichnete Ausbildungsqualität zu gewährleisten und so – getreu dem Motto „Mutige gesucht“ – neue Wege mit den Azubis gehen zu können.

Quelle: Bürkert Fluid Control Systems

17.11.2020 Würth Elektronik: Virtuelles Fachforum

Waldenburg, 17. November 2020 – Vom 1. bis 3. Dezember (jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr) veranstaltet Würth Elektronik die virtuelle Konferenz „WE meet @ digital days 2020“ mit einem umfangreichen Programm verschiedenster Fachvorträge. Die virtuelle Konferenz bietet Fach- und Technologievorträge zu Anwendungen und Design-In-Unterstützung – alle mit einem interaktiven Frage- und Antwortteil. Zudem stellen Experten des Bauelementeherstellers in den englischsprachigen Livevorträgen viele neue Produkte der Sparten Passive & Elektromechanische Bauelemente, Power Module & Optoelektronik, Automotive, Frequency Products sowie Wireless Connectivity & Sensors vor. Interessierte finden das Programm und die kostenfreie Registrierung für das dreitägige Onlinefachforum unter www.we-online.com/digital-days. Die Sessions können jeweils einzeln besucht werden.

Die technologische Entwicklung bei Bauteilen und Elektronikdesigns schreitet auch in der Pandemie weiter schnell voran. Um Kunden und Interessierte auf dem Laufenden zu halten, etabliert Würth Elektronik aktiv neue Informationswege und verlagert die von Messen und Events gewohnten Kontaktmöglichkeiten in die Onlinewelt. Als Antwort auf die Corona-bedingten Ausfälle wichtiger Messen hat Würth Elektronik auf ihrer Website zudem einen virtuellen Messestand errichtet, der auch ein Bestandteil der Konferenz sein wird.

Für „WE meet @ digital days 2020“ haben die Entwickler und Experten von Würth Elektronik die Themen weit gespannt. So werden Fachvorträge zur thermischen Simulation und Verlustrechnung für Powermodule in REDEXPERT, zu Reichweiten und Charakteristiken von Coax-Verkabelungen, zu EMV-Befilterung in der Automobilelektronik oder zu Designeffekten der Verkleinerung von Schwingquarzen gehalten. Es geht um Single Pair Ethernet und Flachbandkabel ebenso wie um Kabelferrite, Kondensatoren, Gate-Driver-Schaltungen oder elektromechanische Platinenverbindungen, LEDs im gartenbaulichen Einsatz oder EMV-Fehlersuche. In einzelnen Vorträgen des Fachforums können die Vortragenden über Chat-Funktionen direkt kontaktiert werden, um so Fragen und Anmerkungen sofort im Onlinedialog zu klären. Auch nach der Veranstaltung stehen die Experten für eine individuelle Beratung zur Verfügung. Alle Vorträge werden auf der Website als Aufzeichnungen bereitgestellt.

Unter www.we-online.com/digital-days können Interessierte das umfangreiche Vortragsprogramm einsehen und sich für die einzelnen Themen der Onlineveranstaltung „WE meet @ digital days 2020“ registrieren.

Quelle: Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG

11.11.2020 Ziehl-Abegg: Warnung vor hoher Aerosolkonzentration im Training Center

11. November 2020

Corona-Gefahr: Auszubildende baut akustischen und optischen Warnmelder

Bei schlechter Belüftung kann ein Corona-Infizierter trotz Abstands andere Menschen anstecken. Daher richten Schulen und Unternehmen den Blick auf die Luftqualität. Bei Ziehl-Abegg hat die Auszubildende Lena Uhlig ein optisches und akustisches Warngerät für das Training Center gebaut und programmiert.

Die Idee stammt von Ausbilder Joachim Deißler: „Wir haben seit Sommer gekaufte Messgeräte in vielen Räumen im Einsatz, deren Display aber ziemlich klein ist“, erklärt er. Im großen Training Center, wo sich manchmal mehr als 20 junge Leute gleichzeitig aufhalten, wäre dies nur bedingt nützlich. Daher hat er das Thema an Lena Uhlig gegeben. Die Künzelsauerin ist kooperative Studentin; aktuell durchläuft sie eine verkürzte Ausbildung zur Elektronikerin für Geräte und Systeme; im Sommersemester 2022 beginnt ihr Studium.

Die 19-Jährige programmierte jetzt eine Motorsteuerung für eine Förderanlage. Und eben mit dieser Steuerungstechnik von Siemens versah sie ihr selbst entwickeltes Gerät zur Luftüberwachung im Training Center. „Alle 30 Minuten gibt es ein akustisches und optisches Signal“, sagt sie. Dann muss fünf Minuten gelüftet werden. Ein Taster beendet die Signale. Zusätzlich warnen ein rotes Licht und ein Tonsignal, wenn die Luftqualität zwischendurch absinkt. Gekoppelt ist dies an einen CO2-Messfühler.

„Die Einzelteile waren alle bei uns im Lager“, erklärt Uhlig: von dem Gehäuse (kleiner Sicherungskasten) über die Stromversorgungselemente bis zum CO2-Messgerät und der Signalsäule. Insgesamt ist die Anlage teurer als die kleinen CO2-Bürogeräte, aber ideal für große Lehrbereiche geeignet. Deißler: „Mit diesem System können wir gezielt lüften, um optimale Sicherheit für die Auszubildenden zu gewährleisten – ohne unnötig Energie zu verschwenden.“

Quelle: Ziehl-Abegg SE

10.11.2020 GEMÜ erhält Auszeichnung „Deutschlands Beste Arbeitgeber“

10. November 2020

Die GEMÜ Gruppe zählt zu Deutschlands besten Arbeitgebern und hat eine „sehr hohe Attraktivität“, wie DIE WELT dem inhabergeführten Familienunternehmen bescheinigt.

Das Kölner Analyse-Institut ServiceValue GmbH hat in einer bundesweiten Befragung erhoben, welche Unternehmen ein besonders positives Arbeitgeber-Image in der Bevölkerung haben und diese in einem Ranking veröffentlicht. Dabei wurden 4.009 Unternehmen von 820.000 Bürgerinnen und Bürgern bewertet. Im Rahmen dieser Erhebung bescheinigt DIE WELT in Kooperation mit ServiceValue dem Technologieunternehmen GEMÜ als Arbeitgeber eine „sehr hohe Attraktivität“ und verleiht dem Unternehmen mit Sitz in Ingelfingen (Baden-Württemberg) die Auszeichnung „Deutschlands Beste Arbeitgeber“.

GEMÜ, Spezialist für Ventil-, Mess- und Regelsysteme und Weltmarktführer bei Lösungen für sterile Prozesse, setzt seit jeher auf kurze Entscheidungswege und eine persönliche Atmosphäre. Respekt, Wertschätzung und Verlässlichkeit werden im Berufsalltag aktiv gelebt. Aktuell beschäftigt das inhabergeführte Familienunternehmen weltweit rund 1.900 Mitarbeiter, darunter ca. 1.100 an den drei Standorten in Deutschland.

„Wir sind uns bewusst, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leistet. Die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands zeigt uns, wie wichtig es ist, unsere Werte tagtäglich zu leben. Unser Ziel ist es, den steten Wandel von Gesellschaft und Technik mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv zu gestalten“, so Gert Müller, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter von GEMÜ.

Insgesamt attestiert DIE WELT 881 Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Dienstleistung, Handel und Industrie eine „sehr hohe Attraktivität“.  Die gesamten Ergebnisse sowie Informationen zur Methodik finden Sie unter www.arbeitgeber-image.de

Die GEMÜ Gruppe zählt zu Deutschlands besten Arbeitgebern und hat eine „sehr hohe Attraktivität“, wie DIE WELT dem inhabergeführten Familienunternehmen bescheinigt.

Das Kölner Analyse-Institut ServiceValue GmbH hat in einer bundesweiten Befragung erhoben, welche Unternehmen ein besonders positives Arbeitgeber-Image in der Bevölkerung haben und diese in einem Ranking veröffentlicht. Dabei wurden 4.009 Unternehmen von 820.000 Bürgerinnen und Bürgern bewertet. Im Rahmen dieser Erhebung bescheinigt DIE WELT in Kooperation mit ServiceValue dem Technologieunternehmen GEMÜ als Arbeitgeber eine „sehr hohe Attraktivität“ und verleiht dem Unternehmen mit Sitz in Ingelfingen (Baden-Württemberg) die Auszeichnung „Deutschlands Beste Arbeitgeber“.

GEMÜ, Spezialist für Ventil-, Mess- und Regelsysteme und Weltmarktführer bei Lösungen für sterile Prozesse, setzt seit jeher auf kurze Entscheidungswege und eine persönliche Atmosphäre. Respekt, Wertschätzung und Verlässlichkeit werden im Berufsalltag aktiv gelebt. Aktuell beschäftigt das inhabergeführte Familienunternehmen weltweit rund 1.900 Mitarbeiter, darunter ca. 1.100 an den drei Standorten in Deutschland.

„Wir sind uns bewusst, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leistet. Die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands zeigt uns, wie wichtig es ist, unsere Werte tagtäglich zu leben. Unser Ziel ist es, den steten Wandel von Gesellschaft und Technik mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv zu gestalten“, so Gert Müller, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter von GEMÜ.

Insgesamt attestiert DIE WELT 881 Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Dienstleistung, Handel und Industrie eine „sehr hohe Attraktivität“.  Die gesamten Ergebnisse sowie Informationen zur Methodik finden Sie unter www.arbeitgeber-image.de

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

23.10.2020 Auszeichungen und Nominierung für ebm-papst

23. Oktober 2020

ebm-papst mit dem Preis „Bester Entrepreneur Deutschlands“ in der Kategorie „Etablierte Unternehmen“ ausgezeichnet
ebm-papst wird Deutschland beim „World Entrepreneur Of The Year“ vertreten

Mit Stolz und großer Freude durften Gerhard Sturm, Gründer und Ehrenbeiratsvorsitzender, Ralf Sturm, Gesellschafter und Mitglied des Beirates, und Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Gruppe, gestern Abend die renommierte Auszeichnung EY Entrepreneur Of The Year™ in der Kategorie „Etablierte Unternehmen“ für ebm-papst entgegennehmen. Mit diesem Preis würdigt die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zum 24. Mal die besten inhabergeführten, mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Zudem wird ebm-papst Deutschland beim „World Entrepreneur Of The Year“ im kommenden Jahr in Monte Carlo vertreten. In der zweiten Kategorie „Junge Unternehmen“ wurde das Industrie 4.0. Unternehmen ASCon Systems GmbH aus Stuttgart ausgezeichnet.
Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Diesen bedeutenden Preis nehmen wir stellvertretend für alle Mitarbeiter der ebm-papst Gruppe entgegen, die mit großem Einsatz und viel Freude das Unternehmen jeden Tag ein Stück weiterbringen. Hoher Respekt gebührt unserem Gründer Gerhard Sturm, der das Unternehmen über viele Jahrzehnte mit unternehmerischem Mut und großem Vertrauen in seine Mitarbeiter geprägt hat. Seine Werte sind fest in der ebm-papst Unternehmenskultur verankert.“
„Wir freuen uns über die Auszeichnung, denn Sie ist eine positive und schöne Meldung in unsicheren Zeiten“, sagt Ralf Sturm, Gesellschafter und Mitglied des Beirates. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat höchste Priorität, die wir durch weitreichende Vorsichts- und Hygienemaßnahmen auch weiterhin sicherstellen.“
Erstmals wurden die Gewinner bei einer virtuellen Verleihung bekannt gegeben, die von der Nachrichtensprecherin Judith Rakers moderiert wurde.
In diesem Jahr erreichten 19 Unternehmen das Finale. Eine unabhängige Jury nominierte die Unternehmerinnen und Unternehmer für den Award „EY Entrepreneur Of The Year 2020“. Dabei standen Unternehmertum, Innovationskraft und persönliches Engagement im Fokus der Bewertung.

In der Laudatio auf ebm-papst ging Hartmut Jenner, Vorstandsvorsitzender bei Kärcher, auf die erfolgreiche Entwicklung der ebm-papst Gruppe ein. Über 20 Produkte des weltweit führenden Herstellers von Ventilatoren und Motoren können heute in jedem Haushalt versteckt sein. ebm-papst sei überall dort präsent, wo es darum ginge, Luft intelligent und leise zu bewegen, Antriebe präzise und Heizungsanlagen hocheffizient arbeiten zu lassen oder Elektronik punktgenau zu kühlen. Im Fokus stehe das perfekte Zusammenspiel von Motor- und Strömungstechnik sowie Elektronik. Mit 20.000 aktiven Produkten biete das Unternehmen eine Lösung für praktisch jede Aufgabe im Bereich der Luft- und Antriebstechnik. Die Firma ebm (Elektrobau Mulfingen GmbH & Co. KG) wurde 1963 durch Gerhard Sturm und Heinz Ziehl gegründet und konzentrierte sich zunächst auf die Produktion kleiner Außenläufermotoren, so Jenner weiter. Zum heutigen Portfolio gehörten Lösungen in der Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, Heiztechnik, Automobilindustrie, Maschinenbau, Informationstechnologie, Gastronomie/Haushaltsgeräte, Intralogistik sowie Medizintechnik. ebm-papst setze über viele Jahrzehnte konsequent auf Nachhaltigkeit, sodass jedes neu entwickelte Produkt seinen Vorgänger ökologisch und ökonomisch übertreffen müsse. Für die Zukunft setze das Unternehmen unter dem Label „GreenIntelligence“ auf neue Lösungen, die höchste Energieeffizienz mit den Vorteilen digitaler Vernetzung verbinden. Hinter dem Erfolg des Preisträgers stünde ein hochmotiviertes Team und eine Unternehmenskultur, die die Mitarbeiter begeistert. Aus diesem Selbstverständnis heraus setze ebm-papst auf flexible Arbeitszeitsysteme, Angebote für ältere Mitarbeiter und Maßnahmen zur Vereinbarung von Familie und Beruf. Gerhard Sturm, Gründer der ebm-papst Gruppe, bedankte sich herzlich für die bedeutende Auszeichnung. Er habe sich stets als Coach und weniger als Unternehmer gesehen.
ebm-papst beschäftigt weltweit rund 15.000 Mitarbeiter, die sich auf 29 Produktionsstätten verteilen. 2019/20 erzielte der Hidden Champion einen Umsatz von knapp 2,2 Milliarden Euro.

Quelle: ebm-papst

19.10.2020 Ziehl Abegg: Auf dem Siegertreppchen mit TikTok

19. Oktober 2020

Ziehl-Abegg beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation erfolgreich

Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation (DPOK) zeichnet deutschlandweit herausragende digitale Projekte aus: Das Künzelsauer Industrieunternehmen Ziehl-Abegg hat in Kategorie „TikTok-Kampagne des Jahres“ das Finale erreicht. „Gemeinsam mit Mercedes-Benz und Otto auf dem ‚Treppchen‘ zu stehen ist wahrlich etwas, worauf man stolz sein kann“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl.

Seit Juni dieses Jahres ist Ziehl-Abegg bei TikTok aktiv: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tanzen, spielen Sketche und singen Playback. Da das Unternehmen Elektromotoren und Ventilatoren nur an Industriekunden und nicht an Privatleute verkauft, ist dieses Engagement in der Branche noch völlig ungewöhnlich. „Es geht nicht um die Absatzförderung“, erklärt Fenkl. Vielmehr ermögliche der Kanal TikTok, dass sich Ziehl-Abegg einem breiten Publikum als sympathisches Unternehmen präsentieren kann.

Ein Kernteam rund um Rebecca Amlung und Sophie Grill spricht je nach Film mehrere Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens an. Zusammen werden kurze Filmsequenzen gedreht, die dann auf TikTok geladen werden. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Binnen wenigen Wochen sind die Filme von Ziehl-Abegg mehrere Millionen Mal abgerufen worden. Doch im Fokus steht nicht nur die pure Reichweite. „Wir wollen schon ein angemessenes Qualitätsniveau produzieren“, unterstreicht Amlung.

Die Filme sind nur wenige Sekunden lang – und unterhaltsam oder witzig. „Da jeder Mensch einen anderen Humor hat, ist die Bandbreite sehr groß“, erklärt Amlung. Es sei ganz normal, dass nicht jeder über jeden Clip lachen könne. Das Magazin für eBusiness und Digitalisierung t3n schreibt jedenfalls: „Hersteller von Ventilatoren und Lufttechnik sind für die junge Generation unsexy? Nicht, wenn es nach dem Traditions-Unternehmen Ziehl-Abegg geht. Auch sie haben einen Tiktok-Kanal, der den Nerv der Generation Z trifft. Das Unternehmen gibt Einblicke in den Arbeitsalltag der Firma und präsentiert sich im Angesicht des Fachkräftemangels ebenfalls als attraktiver Arbeitgeber für den Nachwuchs.“

Beim DPOK hat das Klinikum Dortmund in der Kategorie TikTok-Kampagne des Jahres den ersten Platz erreicht. Den zweiten Platz teilen sich gemeinsam Otto, die Volksbank Mittelhessen, Mercedes-Benz und Ziehl-Abegg.

Qzelle: Ziehl Abegg SE

09.10.2020 Würth Elektronik fördert studentische Solarautoprojekte

Unabhängig von den Ergebnissen immer ein Gewinn

Waldenburg, 8. Oktober 2020 – Das von der Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG unterstützte Team Sonnenwagen Aachen hat am iLumen European Solar Challenge teilgenommen (19.-20.09.2020) – zusammen mit drei Teams, die durch Würth Elektronik Nederland B.V. gefördert werden. Das einzige deutsche Team erreichte beim 24-Stunden-Rennen in Zolder, Belgien, mit seinem Covestro Sonnenwagen Platz 5 in der Challenger Class. Das Solarrennteam von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen hat in Würth Elektronik mehr als einen Silber-Sponsor: Als Technologiepartner bekommen die Studierenden Schulungen, technischen Support sowie elektronische und elektromechanische Bauteile.

Das von den niederländischen Kollegen unterstütze Solar Team Twente kam auf den 2. Platz – als Sieger der letzten beiden Jahre musste es sich diesmal knapp dem belgischen Agoria Solar Team geschlagen geben. Top Dutch Solar Racing kam auf Platz 3. Ein weiteres von Würth Elektronik B.V. gefördertes Projekt ist das Solar Team Eindhoven, das als einziges zwei Fahrzeuge in der Cruiser-Klasse gegeneinander antreten ließ – das sind mit mindestens zwei Personen besetzte Solarfahrzeuge.

„164 kg Leergewicht, 144 km/h Spitzengeschwindigkeit, Geschwindigkeiten über 90 km/h mit nur 1 kW Leistung und bis zu 6 kW Rekuperationsleistung während eines Rennens – die Solarwagen machen aus technischer Sicht einfach Freude, denn hier reizen die Studierenden die Energieeffizienz aus, wo es nur geht. Mit unserer Technologiepartnerschaft unterstützen wir Ingenieurnachwuchs, der weiß, wie man nachhaltige technische Lösungen entwickelt“, freut sich Alexander Gerfer, CTO der Würth Elektronik eiSos Gruppe. Er hatte das Team Sonnenwagen Aachen in der Woche vor der iLumen European Solar Challenge an der Teststrecke besucht, gemeinsam mit Gebietsmanager Henrik Küskens und Marion Wagner, Strategy & Coordination Manager Group Technology Partnerships eMotorsports. Die bekannteste Technologie Partnerschaft von Würth Elektronik eiSos ist die mit dem Formel-E-Team Audi Sport ABT Schaeffler.

Technologiepartnerschaften
„Wir halten eMobility nach wie vor für einen wichtigen Innovationstreiber und engagieren uns hier in der Start-up-Förderung sowie in Technologiepartnerschaften von der Formel E bis hin zu vielfältigen Universitätsprojekten“, führt Gerfer aus. „Bereits seit drei Jahren unterstützen wir das Team Sonnenwagen Aachen – bei Weitem nicht nur materiell. Bereits nächsten Monat geht die Unterstützung zum Beispiel mit sechs Workshops zu EMV-Themen an der RWTH Aachen weiter.“

01.10.2020 Ziehl-Abegg: Am Puls der jungen Leute von heute

01.10.2020

Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg ist Vorreiter im Social-Media-Bereich bei TikTok
Die App TikTok bricht alle Rekorde, was Reichweite und Nutzung betrifft. Ziehl-Abegg ist dort mit einem eigenen Kanal präsent: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tanzen, spielen Sketche und singen Playback.

„Die Nutzerzahlen der App sind beeindruckend“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl. Obwohl die Nutzer meist jünger sind, gehören die Nutzer nicht mehr ausschließlich zum Jugendalter: 31 % der Nutzer sind älter als 25 Jahre. „Wir können uns bei TikTok einem breiten Publikum als sympathisches Unternehmen präsentieren“, erklärt Fenkl. Daher freut sich der Firmenchef über das große Engagement der TikTok-Gruppe bei Ziehl-Abegg. 
Ein Kernteam rund um Rebecca Amlung und Sophie Grill spricht je nach Film mehrere Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens an. Zusammen werden kurze Filmsequenzen gedreht, die dann auf TikTok geladen werden. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Binnen drei Monaten sind die Filme von Ziehl-Abegg mehr als zwei Millionen Mal abgerufen worden. Doch im Fokus steht nicht nur die pure Reichweite. „Wir wollen schon ein angemessenes Qualitätsniveau produzieren“, erklärt Rebecca Amlung.
Die Filme sind nur wenige Sekunden lang – und unterhaltsam oder witzig. „Da jeder Mensch einen anderen Humor hat, ist die Bandbreite sehr groß“, erklärt Amlung. Es sei ganz normal, dass nicht jeder über jeden Clip lachen könne. Das Magazin für eBusiness und Digitalisierung t3n schreibt jedenfalls: „Hersteller von Ventilatoren und Lufttechnik sind für die junge Generation unsexy? Nicht, wenn es nach dem Traditions-Unternehmen Ziehl-Abegg geht. Auch sie haben einen Tiktok-Kanal, der den Nerv der Generation Z trifft. Das Unternehmen gibt Einblicke in den Arbeitsalltag der Firma und präsentiert sich im Angesicht des Fachkräftemangels ebenfalls als attraktiver Arbeitgeber für den Nachwuchs.“
Wer einmal reinschauen will, muss nicht unbedingt die App auf sein Smartphone laden. Einfach einmal abends auf der Couch im Internet nach TikTok und Ziehl-Abegg suchen – oder dort klicken: https://www.tiktok.com/@ziehl_abegg?lang=de. Dann können die Filme gesehen aber nicht geliked oder kommentiert werden. Die volle Funktionalität gibt es nur in der App selbst.

Quelle: Ziehl Abegg SE

30.09.2020 Würth Elektronik CTO Alexander Genfer beim Tagesspiegel-Wirtschaftsclub in Berlin

30.09.2020

„Kundenorientierung wird Überlebensfrage"

Waldenburg, 30. September 2020 – Spannende Diskussionen gab es beim Expertenforum „Wirtschaftsclub“ des Berliner Tagesspiegels. Gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Rumler von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, Melanie Bähr, Marktgebietsleiterin der Berliner Volksbank eG sowie Tagesspiegel-Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff als Moderator diskutierte Alexander Gerfer, CTO der Würth Elektronik eiSos Gruppe, wie Kundenorientierung in Zeiten der Digitalisierung neu gedacht und umgesetzt werden muss. Für Alexander Gerfer steht fest: „Kundenorientierung wird die Überlebensfrage – Digitalisierung und Pandemie wirken wie Katalysatoren und überrollen die Unternehmen, die ihre Kunden und Servicekompetenzen aus dem Blick verloren haben.“ Beim Treffen des Tagesspiegel-Wirtschaftsclubs am 29. September beschrieb der engagierte Manager, wie digitale Serviceangebote Mehrwerte für Kunden schaffen können.

Schnell wurde beim Tagesspiegel-Wirtschaftsclub klar: Der altbekannte Leitsatz „Der Kunde ist König“ muss in Zeiten der Pandemie und im Zuge der Digitalisierung neu gedacht werden. Was ist digitale Kundennähe? Wie differenzieren sich Unternehmen über Services, wenn der Wettbewerber für den Kunden nur ein Klick entfernt ist?

Schon das Veranstaltungsformat war Beleg für den Wandel: Die Hybridveranstaltung brachte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in analoger und digitaler Kommunikation zusammen. Alexander Gerfer führte in seinem einleitenden Impulsvortrag aus, wie zentral für ihn die digitale Neuinterpretation von Kundenorientierung ist. Seine pointierten Meinungen befeuerten die anschließende Diskussion: „In den seltensten Fällen zerstören Digitalisierung und der technologische Wandel die Unternehmen. Wer verliert, hat meist schon vorher Kundenorientierung und Servicekompetenzen vernachlässigt oder verloren. Digitalisierung verschärft diese Fehler. Wenn alles und jeder ein Klick entfernt ist, wird Kundenorientierung zur unternehmerischen Überlebensfrage.“

An Beispielen erläuterte Alexander Gerfer den Zuhörern, wie Kundenorientierung im digitalen Zeitalter erfolgreich neu interpretiert werden kann. So investiert Würth Elektronik als Europas führender Bauelementehersteller in den Ausbau seiner Online-Design-In-Plattform REDEXPERT. Mit wenigen Parametereingaben in Tabellen oder Charts finden Entwickler und Elektronikfertiger hier nicht nur aus Tausenden von Bauteilen das für ihr Design passende Bauteil, sondern können ihre Anwendungen zugleich detailgenau simulieren. Attraktivität und Mehrwert dieses und anderer Onlineangebote werden beim Bauelementehersteller kontinuierlich erhöht. Mit Erfolg, denn seit Ende des ersten Quartals stiegen die Zugriffszahlen um mehr als 30 Prozent. Webinare, White Paper und der direkte Kontakt zu Experten des Bauelementeherstellers erweitern das digitale Serviceangebot.

Quelle: Würth Elektronik eiSos Gruppe

12.09.2020 - Spedition Rüdinger erhält "Großen Preis des Mittelstandes"

"Großer Preis des Mittelstandes" für Spedition Rüdinger aus Krautheim

Meilensteine setzen, so lautet das Motto des diesjährigen Wettbewerbs:

Die Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des 26. Wettbewerbes um den „Großen Preis des Mittelstandes 2020“ für die Wettbewerbsregionen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin/Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen erlebten am 12. September 2020, fast  400 Unternehmerinnen und Unternehmer im Würzburger Maritim Hotel in Anwesenheit zahlreich geladener Gäste.

An 14 Unternehmen der sechs Wettbewerbsregionen, darunter das Krautheimer Speditionsunternehmen Rüdinger Spedition GmbH, überreichten die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger, die begehrte Preisträgerstatue.

Die Auszeichnung als „Finalist“ nahmen 26 Firmen entgegen. Weiterhin wurden je einmal die Sonderpreise „Kommune des Jahres“ und „Bank des Jahres“ verliehen.

Alle Ausgezeichneten haben die Juroren überzeugt und sich gegen 3.142 Mitbewerber erfolgreich durchgesetzt, die in den sechs Wettbewerbsregionen 2020 nominiert waren.

Bundesweit hatten für das Wettbewerbsjahr 2020 mehr als 1.000 Institutionen in den 16 Bundesländern (zwölf Wettbewerbsregionen) insgesamt 4.970 (2019: 5.399) kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb nominiert, von denen 533 (2019: 758) die „Juryliste“ erreichten.

Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon länger als ein Vierteljahrhundert anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte Wettbewerb. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Unter den ausgezeichneten Firmen sind sowohl Newcomer, die erst in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, als auch über 150 Jahre alte Unternehmen, die bereits zahlreiche Krisen, Währungsreformen und sogar Kriege überstanden haben.

Quelle: Oskar-Patzelt-Stiftung

10.09.2020 - Ziehl-Abegg: Events mit vielen Teilnehmern trotz Corona möglich

10. September 2020

Berliner Motorwerk stellt Lüftungskonzept vor: Kein Aerosol-Risiko dank Bionik-Ventilatoren

Ein geringeres Corona-Risiko bei Events verspricht Dr. Michael Gordon. Sein Unternehmen betreibt die renommierte Berliner Event-Location „Motorwerk“, wo schon Formate wie Germany‘s next Topmodel oder Neuwagenvorstellungen von Porsche und Daimler stattgefunden haben. „Um die Gefahr von Corona-Ansteckungen durch Aerosole massiv zu reduzieren, können wir die Luftqualität ohne Geräuschbelästigung massiv erhöhen.“ Gelungen ist dies mit einem ausgefeilten Lüftungskonzept, bei dem Know-how und Produkte des Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg genutzt werden; das globale Unternehmen ist vor mehr als 110 Jahren eben in diesen Hallen groß geworden und ist Namensgeber für diese Event-Location.
Seit Beginn der Corona-Welle fanden im Motorwerk vor allem Streaming-Veranstaltungen (etwa mit Arbeitsminister Hubertus Heil) statt – allerdings auflagenbedingt stets mit sehr wenigen Teilnehmern. Im August 2020 gab es die erste Veranstaltung mit mehr als 200 Gästen. Normalerweise können im Motorwerk mehr als 1000 Menschen tagen oder feiern. „Jetzt stehen Abstände, Hygieneregeln und besonders die Luftqualität im Fokus“, erklärt Betreiber Dr. Gordon. „Letztlich waren es 250 Personen, die sich mehrere Stunden im Motorwerk aufhielten. Obwohl die Ventilatoren in unmittelbarer Nähe der Gäste liefen, waren diese nicht zu hören“, lobt Dr. Gordon.
„Im Motorwerk arbeitet jetzt die neueste Generation an bionischen Ventilatoren“ sagt Peter Fenkl, der Vorstandsvorsitzende des Motoren- und Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg. Es sei eine besondere Herausforderung und gleichzeitig auch eine Ehre gewesen, in den aus Firmensicht sehr geschichtsträchtigen Hallen am Lüftungskonzept mitarbeiten zu können. Eingesetzt werden nun Ventilatoren, deren Geräuschentwicklung extrem niedrig gehalten werden kann – „weil wir mit Erfolgskonzepten der Natur, wie etwa dem Flug der Eule, die Ventilatoren auf den akustisch besten Stand optimiert haben “, erklärt Fenkl.

Steuerung via App am Smartphone oder Tablett

CO2-Sensoren überwachten bei der Veranstaltung die Luftqualität und regelten die Ventilatoren. Deckenventilatoren sorgen für die Vermischung der Luft. Für die gesamte Dauer der Veranstaltung lag der CO2 Wert in der Raumluft bei rund 530 ppm. „Das entspricht fast Außenluftqualität“, freut sich Dr. Gordon und verweist auf eine Studie der TU Berlin, welche geringe CO2 Werte als unbedenklich ansieht (Risikobewertung der TU Berlin: https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/11477). Das gesamte System ist selbstregelnd programmiert, kann aber auch manuell betrieben werden. Die Steuerung und Überwachung erfolgen via App auf Smartphone, Tablet oder PC.
„Konzeption und bauliche Umsetzung waren nicht einfach“, erinnert sich Dr. Gordon. Denn das Gebäude steht unter Denkmalschutz. In Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde, der Ingenieurgemeinschaft Weißensee und Ziehl-Abegg gelang es, ein Gebäudetechnikkonzept zu entwickeln, das weder die Innen- noch die Außenansicht des Gebäudes verändert und gleichzeitig sehr dynamisch ist.

Binnen einer Stunde zweimal die Luft im Gebäude komplett austauschen

Die Lüftungsanlage besteht aus folgenden Komponenten: acht Axialventilatoren von Ziehl-Abegg (ZN063-ZIL.DG.V7P2), vier HVLS Deckenventilatoren (high volume low speed), acht CO2-Sensoren sowie eine einheitliche IP-basierte Haussteuerungssystem von Loxone mit Steuerungssoftware von Smartflix.
Die Halle hat ein Luftvolumen von etwa 16.500 Kubikmeter. Jeder der eingebauten Axialventilator von Ziehl-Abegg bewegt bis zu 6.000 Kubikmeter Luft pro Stunde. Drei Ventilatoren werden zum Absaugen verwendet, fünf für die Zuluft. So kann der gesamte Luftinhalt des großen Gebäudes bis zu zwei Mal innerhalb einer Stunde komplett ausgetauscht werden.
Die Luftqualität muss hoch und das Geräusch der Ventilatoren sehr gering sein, um Veranstaltungen in Zeiten von Corona sicher zu ermöglichen – da sind sich Dr. Michael Gordon (Motorwerk, ohne Krawatte) und Peter Fenkl (Ziehl-Abegg) sicher.

Quelle: Ziehl-Abegg SE

07.09.2020 - Gemü begrüßt neue Auszubildende und DBHW-Studierende

07.09.2020

Am 1. September starteten 24 neue Auszubildende und Studierende in ihre Berufsausbildung bei GEMÜ.

Mit über 20 unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten bietet der Weltmarktführer viele verschiedene Möglichkeiten, in die Berufswelt zu starten. Über die gesamte Dauer der Ausbildung und des dualen Studiums unterstützt GEMÜ die jungen Menschen und sorgt für einen erfolgreichen Einstieg in den Berufsalltag.

Von den 24 neuen Auszubildenden und Studierenden haben 16 sich für eine gewerblich-technische oder eine kaufmännische Ausbildung entschieden. Zeitgleich haben die 7 DHBW-Studierenden ihre berufliche Karriere in verschiedenen Fachrichtungen bei GEMÜ begonnen. Auch das im Herbst 2018 gegründete Start-up Unternehmen inevvo solutions bietet einen DHBW-Studienplatz an. Zum neuen Studienjahr begrüßte das GEMÜ Tochterunternehmen Anfang September erstmalig einen dualen Studenten.

„Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr unsere Einführungswoche durchführen können. Durch ein im Vorfeld speziell dafür ausgearbeitetes Coronakonformes Konzept sorgen wir für genügend Sicherheit für unsere neuen Auszubildenden und Mitarbeitenden. Für die jungen Menschen ist der Start ins Berufsleben ein wichtiger Meilenstein im Leben, deshalb findet die Einführungswoche nun in kleineren Gruppen statt. Sie lernen in den ersten Tagen das Unternehmen, die Produkte und Kolleginnen und Kollegen kennen und finden so einen guten Einstieg in ihre Ausbildung oder ihr Studium bei GEMÜ“, berichtet Katrin Engert, Leiterin Ausbildung. 

GEMÜ wünscht seinen neuen Auszubildenden und Studierenden einen guten Start und viel Erfolg beim neuen Lebensabschnitt!

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

12.08.2020 / GEMÜ: Politik trifft Wirtschaft

12. August 2020

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) und der Landtagsabgeordnete Arnulf Freiherr von Eyb (CDU) besuchten die GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG im Gewerbepark Hohenlohe.  

Am 11. August 2020 besichtigte die Wirtschaftsministerin das GEMÜ Oberflächentechnologiezentrum (OTZ) und das Produktions- und Logistikzentrum (PLZ) des Ingelfinger Ventilspezialisten im Gewerbepark Hohenlohe in Kupferzell und tauschte sich mit Führungskräften von GEMÜ sowie einem Vertreter der Handwerkerschaft aus.

Nach der Begrüßung der Gäste stellte Stephan Müller, Geschäftsführer GEMÜ, das Unternehmen vor. Neben einem kurzen Rückblick auf die 56-jährige Geschichte des Familienunternehmens und einem Überblick über die Geschäftsfelder und Produkte durfte bei der kurzen Präsentation natürlich auch der Hinweis nicht fehlen, dass GEMÜ dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Folge als Weltmarktführer bei Lösungen für sterile Prozesse ausgezeichnet wurde.

Im Anschluss führte Stephan Müller die Besucher durch das 2018 eröffnete GEMÜ Oberflächentechnologiezentrum, in dem das Unternehmen seine Kompetenzen im Bereich Oberflächentechnologie zusammengeführt hat. Ein besonderes Augenmerk legte er hierbei auf den hochmodernen Bereich des Elektropolierens inklusive Galvanik.

An der folgenden Diskussion nahmen neben der Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, dem Landtagsabgeordneten Arnulf Freiherr von Eyb auch der Schreinermeister Sebastian Leuze als Vertreter der Handwerkerschaft sowie Führungskräfte von GEMÜ teil. Die rege Diskussion umfasste Themen wie Corona aber auch die Risiken beziehungsweise Auswirkungen der aktuellen Handelskonflikte auf mittelständische Betriebe. Auch beim Thema Industrie 4.0 und bei der Diskussion über die Chancen der Digitalisierung tauschten die Unternehmensvertreter mit der Politik ihre Erfahrungen und Standpunkte aus.

„Mittelständische Familienunternehmen wie GEMÜ reagieren mit ihrer Innovationsstärke und qualitativ hochwertigen High-Tech-Produkten erfolgreich auf die vielschichtigen Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind tief in der Region verankert und bilden das ökonomische Rückgrat für Baden-Württemberg als europaweit führende Industrie- und Innovationsregion“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Firmenbesuchs bei der GEMÜ Gruppe im Logistikzentrum im Gewerbepark Hohenlohe.

„Ohne global so erfolgreich agierende Unternehmen wie GEMÜ wäre Hohenlohe nicht Hohenlohe. Diese Firmen sind der Garant für Prosperität und qualifizierte Arbeitsplätze in der Region. Daher freut es mich besonders, dass unsere Wirtschaftsministerin die parlamentarische Sommerpause auch für einen Besuch in Hohenlohe nutzt, um sich mit Unternehmern vor Ort auszutauschen“, fügt der Landtagsabgeordnete Arnulf Freiherr von Eyb hinzu.

„Wir freuen uns über den Besuch und das Interesse der Wirtschaftsministerin und des Landtagsabgeordneten an unserem Unternehmen. Der Termin zeigt uns, wie wichtig es für beide Seiten ist, immer wieder das Gespräch zu suchen, um zusammen konstruktive Lösungen zu finden und gemeinsame Ziele zu definieren“, kommentiert Stephan Müller, GEMÜ Geschäftsführer, die Vor-Ort-Veranstaltung bei GEMÜ.

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

03.08.2020 / GEMÜ Ventile im Einsatz gegen COVID-19

3. August 2020

GEMÜ unterstützt mit einer pragmatischen Lösung die Entwicklung eines neuen Systems, das die bestehenden Beatmungskapazitäten verdoppelt, indem zwei Patienten gleichzeitig von einem Beatmungsgerät beatmet werden können.

Das Institute for Manufacturing of Cambridge (IfM), ein Teil der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Cambridge, arbeitet gemeinsam mit dem NHS Papworth Hospital in Cambridge an einer Methode, um den Luftstrom eines Beatmungsgerätes so aufzuteilen, dass zwei COVID-19 Patienten gleichzeitig von einem Beatmungsgerät versorgt werden können. Mit einem solchen Gerät könnten die Kapazitäten zur sicheren Beatmung von Patienten kurzfristig verdoppelt werden.

Eine Anforderung der Mediziner war es, den Luftstrom zu jedem Patienten individuell messen und steuern zu können. So soll sichergestellt werden, dass eine Verschlechterung oder Verbesserung der Atmung bei einem Patienten keine Auswirkungen auf die Luftzufuhr oder die Überwachung des anderen Patienten hat.

Dazu entwickelte das IfM ein Auslesemessgerät, das die Echtzeit-Messung des Tidalvolumens für jeden Patienten sowie die Überwachung des Gesamtdrucks und des Luftstroms im Gerät ermöglicht. Um den Luftstrom für jeden Patienten individuell feinabstimmen zu können, werden Ventile benötigt, die zum einen eine exakte Dosierbarkeit des Luft-Sauerstoffgemischs gewährleisten und die zum anderen leicht zugänglich sein sollten.

Zur Lösung dieser beiden Herausforderungen arbeiten die Wissenschaftler gemeinsam mit den Spezialisten des Ventilherstellers GEMÜ zusammen. Diese berechneten die optimalen Durchflussraten des Luft-Sauerstoffgemisches und empfahlen den Einsatz des Ventils GEMÜ C67 in der Nennweite DN8, da diese Ventile aufgrund ihres geringen Durchflusswiderstandes einen hohen Luftstrom, bei gleichzeitig guter, manueller Regelbarkeit erlauben. Tatsächlich ist auch das Design der GEMÜ Ventile entscheidend, da deren Handräder die einzigen Teile des neu entwickelten Gerätes sind, die sich außerhalb des Gehäuses befinden, so dass die Ärzte die Luftströme für jeden Patienten separat einstellen können.

Bisherige Tests des „Splitters“ mit künstlichen Lungen sind sehr erfolgversprechend ausgefallen, so dass erste Details des Apparates, der als mobiles Gerät entwickelt wurde, jetzt auf der Website des IfM frei verfügbar sind. Die Website mit den vollständigen Design- und Testdetails wird aktualisiert, sobald das Gerät für den Einsatz freigegeben ist. Damit kann der „Splitter“ weltweit nachgebaut werden und so im Bedarfsfall, vor allem in den Ländern, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht über ausreichend Beatmungsgeräte verfügen, die Beatmungskapazitäten kurzfristig verdoppeln.

„Wir sind sehr stolz darauf, an diesem Projekt beteiligt zu sein. Das vom Institute for Manufacturing of Cambridge entwickelte Gerät wird vor allem in den Ländern Leben retten, die nicht über die Mittel verfügen, um ausreichend Beatmungsgeräte zu beschaffen “, kommentiert Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter bei GEMÜ, den Beitrag von GEMÜ und die Zusammenarbeit mit dem IfM.

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

24.07.2020 / Bürkert Fluid Control Systems: Bildungskooperation mit dem Ganerben-Gymnasium Künzelsau

24. Juli 2020

Verbindung zwischen Theorie und Praxis

Das Unternehmen Bürkert Fluid Control Systems hat dem Ganerben-Gymnasium in Künzelsau einen Versuchsstand zur Veranschaulichung der Grundlagen der Regelungstechnik übergeben. Der neue Versuchsstand ermöglicht den Schülern, ihre theoretisch erworbenen Programmierkenntnisse in diesem Bereich praktisch anzuwenden.

Ingelfingen, 24. Juli 2020: Als Spezialist für Fluide dreht sich bei Bürkert in der täglichen Arbeit alles um das präzise Messen, Steuern und Regeln von Flüssigkeiten und Gasen. Das Ingelfinger Unternehmen unterstützt deshalb gerne den Nachwuchs in der Region bei Lehrplaninhalten rund um diese Themen.

So entstand auch die jüngste Bildungskooperation zwischen Bürkert und dem Ganerben-Gymnasium Künzelsau: Durch die langjährige Partnerschaft des Unternehmens mit der Schule kam Rainer Jaag, Verantwortlicher für den Schwerpunkt Naturwissenschaft und Technik am Ganerben-Gymnasium, auf Bürkert zu. In einem gemeinsamen Gespräch im Bildungszentrum des Unternehmens tauschten sich Bürkert-Ausbilder aus unterschiedlichen technischen Fachbereichen gemeinsam mit Rainer Jaag über die Lehrinhalte aus und überlegten, wie die Verbindung zwischen Theorie und Praxis gelingen kann. „Neben der Darstellung des Einflusses von Füllstands-, Durchfluss- und Druckregelung war es unser Wunsch, dass die Schüler die Möglichkeit haben, ihre Kenntnisse selbst anzuwenden. So sollen sie beispielsweise ihr erworbenes Wissen beim Programmieren des Reglers durch einen Mikrocontroller unter Beweis stellen“, so Rainer Jaag über die Anforderungen an den geplanten Versuchsaufbaustand zur Veranschaulichung von Regelungstechniken.

„Wir bei Bürkert haben uns schnell für die Realisierung des Versuchsstandes entschieden, denn neben der Kooperation mit regionalen Schulen ist es uns besonders wichtig, bei jungen Talenten die Begeisterung für Technik zu wecken“, erklärt Tamara Lutschinger, Verantwortliche für das Personalmarketing bei Bürkert.

Nachwuchs unterstützt Nachwuchs

Bei Bürkert ist es üblich, dass Azubis und dual Studierende während ihrer Lehrjahre eigene Ideen einbringen und so die Ausbildungszeit aktiv mitgestalten. Daher war schnell klar, dass das Projekt rund um die Realisierung und den Aufbau des Versuchsstandes am Ganerben-Gymnasium von den Bürkert-Nachwuchskräften realisiert wird. Tim Knorr, dualer Student und Mitglied des Projektteams, erklärt die Vorgehensweise: „Zunächst haben wir ein Konzept erarbeitet und auf Basis dessen eine Liste mit allen notwendigen Produkten erstellt. Anschließend haben wir das Modell im CAD-Programm konstruiert sowie die Kosten kalkuliert, bis wir am Ende den Versuchsstand aufbauen konnten.“ Sein Teamkollege Louis Müller ergänzt stolz: „Es war faszinierend zu sehen, wie aus unseren ersten Überlegungen Schritt für Schritt der fertige Versuchsstand entstanden ist.“

Bei der offiziellen Übergabe des Versuchsstands am 24. Juli 2020 an das Ganerben-Gymnasium in Künzelsau stellten die beiden das Projekt mit seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vor. „Wir freuen uns, den Schülern einen Einblick in die faszinierende Welt der Fluide zu geben und haben bereits erste Ideen für weitere Projekte“, fasst Tamara Lutschinger zusammen.

Quelle: Bürkert Fluid Control Systems

21.07.2020 / ebm-papst erhält "Helden der Krise"-Auszeichnung des F.A.Z.-Instituts

21.07.2020

Als im Januar 2020 die Anfänge von COVID-19 in China publik wurden, stellte sich ebm-papst umgehend mit einer Vielzahl an Maßnahmen zum Schutze seiner Mitarbeiter auf die gefährliche Pandemie ein. Bereits im Februar wurden Hygieneregeln- und Maßnahmen definiert, ein Krisenteam gegründet und durch transparente und schnelle Kommunikation Orientierung in der Unternehmensgruppe gegeben.

Das FAZ Institut mit seinen Partnern würdigte dieses besondere Engagement sowie die außerordentliche Hilfe, die ebm-papst Mulfingen in der Pandemie geleistet hat, nun mit der Auszeichnung „Helden in der Krise“.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung, denn Sie ist eine positive und schöne Meldung in unsicheren Zeiten“, sagt Hauke Hannig, Pressesprecher der ebm-papst Gruppe. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat höchste Priorität, die wir durch weitreichende Vorsichts- und Hygienemaßnahmen auch weiterhin sicherstellen.“

Die Studie des F.A.Z.-Instituts ermittelte Unternehmen, Organisationen und Verbände, die durch ehrenamtliches Engagement, Einfallsreichtum und unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus herausstachen. Vergeben wurde die Auszeichnung in den Kategorien „Versorgung der Menschen“, „Medizinische Versorgung und Pflege“ und „Gemeinnütziges Engagement“.

Weitere Informationen zu Helden in der Krise finden Sie hier.

Quelle ebm Papst GmbH & Co. KG

15.07.2020 / GEMÜ mit vorbildlichem Corona-Management

15. Juli 2020

GEMÜ wurde als eines der ersten Unternehmen im Kreis Hohenlohe nach den BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) Vorgaben für sein vorbildliches Corona-Management ausgezeichnet.

Das BMAS hat zum Schutz vor der Corona-Pandemie einen bundeseinheitlichen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht. Die hier aufgeführten Anforderungen an den Arbeitsschutz sind für alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbindlich.

Nach Prüfung durch die Arbeitsschutzorganisation ias AG, hat diese bestätigt, dass GEMÜ an seinen Standorten in Ingelfingen-Criesbach, Kupferzell und in Waldzimmern alle Voraussetzungen des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards vorbildlich erfüllt. Damit ist GEMÜ eines der ersten Unternehmen im Hohenlohekreis, das mit dem Gütezeichen „Geprüfter SARS-CoV-2 Arbeitss

Bei der Gefährdungsbeurteilung wurde geprüft, welche Maßnahmen wann und wie im Unternehmen umgesetzt wurden. GEMÜ hat gleich zu Beginn der Pandemie eine Corona-Taskforce gegründet, die täglich die aktuelle Lage beobachtet, über Maßnahmen entscheidet, Notfallpläne erstellt sowie alle Aktivitäten koordiniert und kommuniziert. Zugleich dient die Taskforce als Anlaufstelle für Fragen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die aktive Kommunikation erfolgt über das Intranet, E-Mails und die Unterweisung durch Vorgesetzte. Ergänzt wird die Kommunikation der Taskforce durch Hinweis-Plakate und Rollups, um die Mitarbeiter auf den Ernst der Lage hinzuweisen und sie zu sensibilisieren, auch in Ihrer Freizeit die notwendigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Betriebliche Regelungen zur Klärung von Verdachtsfällen einer COVID-19-Erkrankung wurden getroffen sowie Handlungsanweisungen ausgesprochen, wie sich betroffene Mitarbeiter zu verhalten haben. Büroarbeiten wurden nach Möglichkeit im Rahmen der Initiative „mobiles Arbeiten“ ausgeführt. Insbesondere, wenn Büroräume von mehreren Personen mit zu geringen Schutzabständen genutzt werden, wurden die Teams geteilt, so dass im wöchentlichen Wechsel im Büro und von zu Hause gearbeitet wurde. Das mobile Arbeiten leistet auch einen Beitrag, Beschäftigten zu ermöglichen, ihren Betreuungspflichten (z.B. für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige) nachzukommen.

Daneben hat GEMÜ das Schichtmodell in der Produktion und Logistik so angepasst, dass ein enges Zusammentreffen mehrerer Beschäftigter (z.B. bei der Zeiterfassung, in Umkleideräumen, Waschräumen und Duschen etc.) vermieden wird.

Die Nutzung der Verkehrswege (u.a. Treppen, Türen, Aufzüge) wurde so gestaltet, dass ausreichend Abstand eingehalten wird. An Orten, wo erfahrungsgemäß Personenansammlungen entstehen, sind die Schutzabstände durch entsprechende Markierungen definiert. In Bereichen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten nicht gewährleistet werden kann, kommen alternative Maßnahmen wie Plexiglasscheiben und die Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen zum Einsatz.

Auch für GEMÜ kam die Corona-Pandemie und die dadurch notwendig werdenden Schutzmaßnahmen überraschend. Neben dem schnellen und entschlossen Handeln hat GEMÜ auch davon profitiert, dass das Unternehmen schon seit geraumer Zeit auf Digitalisierung setzt und erst kürzlich noch flexiblere Arbeitszeitmodelle eingeführt hat. Mit dem Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der technischen Ausstattung und der damit verbundenen Möglichkeit, wie gewohnt für seine Kunden da zu sein, hat GEMÜ die Herausforderungen der Corona-Pandemie bisher gut gemeistert.

„Die Verleihung des Gütezeichens „Geprüfter SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard“ bestätigt, dass die getroffenen Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegriffen haben. Dass wir als eines der ersten Unternehmen im Kreis Hohenlohe für unser vorbildliches Corona-Management ausgezeichnet wurden, zeigt zudem, dass es richtig war, gleich zu Beginn der Corona-Pandemie eine Taskforce zu gründen und ein Hygienekonzept auszuarbeiten und umzusetzen“, kommentiert Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter bei GEMÜ, die Auszeichnung mit dem Gütezeichen „Geprüfter SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard“.

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

02.06.2020 / Ziehl-Abegg: 16 Mio. Euro für das Wachstum nach Corona

2. Juli 2020

Ziehl-Abegg erweitert Produktion für energiesparende Ventilatoren in Kupferzell

„Die Weltmärkte werden auch in Zukunft qualitativ hochwertige Elektromotoren und Ventilatoren benötigen“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl. Daher investiert das Künzelsauer Unternehmen am Standort Kupferzell jetzt 16 Mio. Euro in die Erweiterung der Produktionsgebäude. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lobt beim offiziellen Spatenstich die Investition am Standort Baden-Württemberg.

„Das Neubauprojekt ist ein klares Bekenntnis zum Produktions- und Innovationsstandort Baden-Württemberg. Unser Land braucht Unternehmen wie die Ziehl-Abegg SE, die gerade in schwierigen Zeiten eine Führungsrolle in unserer Wirtschaft einnehmen“ sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Das Hohenloher Industrieunternehmen ist auch global von der Corona-Krise betroffen: Die Umsätze liegen leicht unter Vorjahr. „Ein branchenweit überdurchschnittliches Umsatzplus von 8,6 Prozent im Jahr 2019 ist allerdings eine solide Basis“, erklärt Unternehmens-Chef Fenkl. Im laufenden Jahr kommt dem Hohenloher Unternehmen die große Bandbreite an Anwendung zugute, in denen Produkte von Ziehl-Abegg zu finden sind. Besonders der Geschäftsbereich Antriebstechnik mit Elektromotoren für Aufzüge erlebt im laufenden Jahr beim Auftragseingang ein Allzeithoch nach dem anderen.

Im neuen Gebäude wird weitere Produktionsfläche von rund 8.400 Quadratmetern für den Bau der modernsten Generation energieeffizienter Elektromotoren geschaffen. „Der langlebige und effiziente Elektromotor ist seit mehr als 100 Jahren unsere Kernkompetenz“, unterstreicht Fenkl. Gleichzeitig ist Ziehl-Abegg Technologieführer beim bionischen Design von Ventilatoren. Da viele aerodynamisch ideale Geometrien in Stahl oder Aluminium allerdings nicht umsetzbar sind, wird der Kunststoffbereich ausgebaut. „Wir benötigen unbedingt mehr Raum für weitere Kunststoffspritzmaschinen“, so Fenkl. Insgesamt baut Ziehl-Abegg weltweit Fertigungen aus oder optimiert bestehende Anlagen: sowohl in Schöntal-Bieringen, wo der Aluminiumguss angesiedelt ist, als auch an den Standorten in Amerika und Asien. „Gerade Corona hat gezeigt, dass wir und unsere Kunden lange Lieferwege genau betrachten müssen“, sagt der Vorstands-Chef.

„Die Ziehl-Abegg SE steht für das, was unsere Wirtschaft in Baden-Württemberg besonders auszeichnet: Regional verwurzelt, aber global aktiv. Mit dieser Investition baut das Unternehmen die Resilienz seiner Lieferketten und die hohe Wertschöpfungstiefe hier am Standort weiter aus“, sagt Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

Der Hohenloher Elektromotoren und Ventilatorenhersteller steht traditionell für eine hohe Fertigungstiefe. „Diese Stärke werden wir weiter fortführen und gleichzeitig das Digitalgeschäft forcieren.“ Die Motoren und Ventilatoren von Ziehl-Abegg sind seit Jahren Industrie-4.0-fähig, also via Ethernet oder Bluetooth in Netzwerke einbind- und steuerbar. Diesen Trend der Vernetzung treibt Ziehl-Abegg mit einer eigenen Cloud-Lösung voran. „Wir haben uns dazu einen sehr erfahrenen und innovativen Partner gesucht“, erklärt Fenkl die Partnerschaft mit der Telekom. „Die Kundenreaktionen zeigen, dass wir damit den Nerv der Zeit getroffen haben.“

„In der weltweiten Wirtschaftskrise 2008 sind wir 17 Prozent im Umsatz gesunken und haben im Folgejahr um mehr als 20 Prozent zugelegt – das ging nur, weil wir sehr gute Produkte und motivierte wie qualifizierte Mitarbeiter haben“, so Firmenchef Fenkl. Vor diesem Hintergrund investiere Ziehl-Abegg jetzt bewusst antizyklisch. „Wenn Corona und die daraus resultierende Wirtschaftskrise vorbei ist, können wir wieder voll durchstarten!“ Der Neubau bietet die Möglichkeit, die derzeitige Beschäftigtenzahl bei Ziehl-Abegg im Gewerbepark Hohenlohe von gut 800 auf über 1.000 zu erhöhen.

Quelle: Ziehl-Abegg SE

17.06.2020 / GEMÜ ist "Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2020" - Jobportal Youfirm.de zeichnet erfolgreiche Unternehmen aus

17. Juni 2020

Die Firma GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG wurde von Yourfirm.de, einer der führenden und mehrfach ausgezeichneten Jobportale Deutschlands, als „Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2020“ ausgezeichnet. Ziel der Auszeichnung ist es, die Vorteile mittelständischer Arbeitgeber bei Jobsuchenden in den Fokus zu rücken und ihnen Orientierung auf der Suche nach interessanten Arbeitgebern im Mittelstand zu geben.

Das Besondere an dieser Auszeichnung: Die Auslobung basiert nicht auf Umfragen, die oft niedrige Teilnahmequoten und somit eine nur bedingt aussagekräftige Datenbasis haben. Stattdessen wird das Zugriffs- und Leseverhalten der User auf Yourfirm.de auf mehr als 60.000 Stellenanzeigen innerhalb eines Jahres ausgewertet. Bewertungskriterien sind

• die Zahl der User, die ein Unternehmen im Schnitt pro Stellenanzeige und Firmenprofil erreicht,
• der Prozentsatz der User, die die Inhalte tatsächlich durchlesen, also entsprechend lange auf der Seite verweilen
• sowie der Anteil der Leser, die eine bewerbungsnahe Aktion vornehmen, indem sie zum Beispiel auf „Jetzt bewerben“ oder den Website-Link des Unternehmens klicken.

Basierend auf diesen drei Kategorien wir ein „Beliebtheitsindex“ für jeden Arbeitgeber ermittelt. Die 1.000 am besten bewerteten Firmen erhalten das Siegel „Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2020“.

Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter zu der Auszeichnung: Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wiederholt die Auszeichnung als „Top-Arbeitgeber im Mittelstand“ von Yourfirm.de erhalten haben. Diese Auszeichnung zeigt uns, dass Bewerberinnen und Bewerber unsere Investitionen in zukunftsorientierte Arbeitsplätze und gute Entwicklungsmöglichkeiten spannend finden und wie wichtig unsere Personalinitiativen sind.“

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

12.05.2020 / GEMÜ Übernimmt Blühpartnerschaft

12. Mai 2020

Nachhaltiges Handeln ist ein wichtiger Bestandteil der GEMÜ Leitlinen. Dazu gehören auch Naturschutz und Erhalt der vielfältigen Ökosysteme. Mit der Übernahme der Blühpartnerschaft fpr 2.000 qm in Mulfingen-Ochsental leistet GEMÜ einen Beitrag hierzu.

Auf einer Ackerfläche in Mulfingen-Ochsental hat der landwirtschaftliche Partner eine Blühwiese angelegt. Die Bio-Blühmischung ist nicht nur schön anzusehen, sie dient Bienen und anderen Insekten auch als Lebensraum und bietet ihnen Nahrung.
Durch die Förderung neuer Blühflächen unterstützt GEMÜ die Artenvielfalt der heimischen Insekten und schafft wertvollen Lebensraum. Unzählige Bienen und Insekten nutzen die Blühwiese als Nistplätze und Nahrungsquelle.
Pflanzen binden das CO2 und bringen dieses später, wenn sie absterben, in den Boden. Der landwirtschaftliche Betrieb arbeitet rein biologisch und bringt keinerlei Pestizide aus. So ist zudem sichergestellt, dass aus der Umgebung keiner dieser Stoffe auf die Blühwiese gelangen kann.
Mit der Blühpatenschaft leistet GEMÜ einen wichtigen Beitrag zur Umwelt und engagiert sich für den Erhalt des Lebensraums von Bienen und anderen Insekten in der heimischen Region. 

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

17.04.2020 / Berner Deutschland: Hilfe für Helfer

17. April 2020

Berner Deutschland ist der Bitte der Hohenloher Kreisverwaltung um Spenden von SChutzausrüstung gefolgt. Ware im Wert von 10.000 Euro konnte am Freitag den 17. April, stellvertretend an Landrat Dr. Matthias Neth übergeben werden.

Kliniken, Arztpraxen, ambulante und stationäre Pflegedienste, Seniorenheime oder Bestatter – sie alle stehen momentan vor der Frage, wie sie ihre Beschäftigten vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus bestmöglich schützen können. Das allein ist schon Herausforderung genug. In diesen Tagen kommt jedoch noch eine weitere hinzu: Die persönliche Schutzausrüstung ist seit Wochen Mangelware – auch im Hohenlohekreis. Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich deshalb in einem gemeinsamen Brief an Hohenloher Unternehmen gewandt und um Spenden von Schutzkleidung gebeten.

„Es war vor dem Hintergrund der extremen Verknappung gar nicht so einfach, noch ein passendes Paket zu schnüren“, berichtet Joachim Kürten, Geschäftsführer der Albert Berner Deutschland GmbH. Auf dem Markt herrsche ein riesiger Wettbewerb. Der Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung sei größer denn je. „Auch wir verzeichnen seit Wochen eine immer stärkere Nachfrage. Sobald die Regale aufgefüllt sind, sind sie praktisch schon wieder leer“, so Kürten. Als internationales Handelsunternehmen verfügt die Berner Group über ein breites und gut aufgestelltes Partnernetzwerk. Berner Deutschland, Tochterunternehmen der Berner Group, ist es deshalb gelungen, ein attraktives Paket im Wert von 10.000 Euro zu schnüren – bestehend aus Atemschutzmasken, Einweghandschuhen, Schutzanzügen und anderen Produkten der persönlichen Schutzausrüstung.

Am 17. April konnte die Spende an das Landratsamt des Hohenlohekreises übergeben werden.
Landrat Dr. Matthias Neth hat es stellvertretend in Empfang genommen: „Mit Berner verbindet uns eine langjährige und sehr gute Partnerschaft, auf die wir uns auch in Krisenzeiten stets verlassen können. Wir sind extrem dankbar für dieses außerordentliche Engagement unserer Gesellschaft und unserem Landkreis gegenüber. Das ist keinesfalls selbstverständlich.“ „Soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, gehört zur DNA unserer Unternehmensgruppe – b.responsible, lautet einer unseren zentralen Werte“, betont Kürten und ergänzt: „Wir sind in der Region zu Hause. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Hohenlohe.
Sie, ihre Familien und Freunde sind nicht nur hier beschäftigt, sondern wohnen und leben hier. Aus diesem Grund war es uns ein großes Anliegen, die Kreisverwaltung bestmöglich zu unterstützen. Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, zusammenzustehen und Solidarität zu zeigen.“

Quelle: Albert Berner Deutschland GmbH

07.04.2020 / ebm-papst setzt Fertigung von Komponenten für medizinische Zulieferteile auf höchste Prioritätsstufe Enorme Nachfrage im Bereich Beatmungsgeräte

7. April 2020

Der dramatische Verlauf der COVID-19-Pandemie führt weltweit zu stark wachsenden Bedarfen an medizinischer Ausrüstung. Gleichzeitig geraten die Lieferketten für Medizintechnik unter Druck. Es kommt jetzt darauf an, Engpässe so gut wie möglich zu vermeiden, denn gute medizinische und medizintechnische Betreuung sind entscheidend im Umgang mit dem gefährlichen Virus.

ebm-papst stellt seit vielen Jahren Komponenten für Beatmungsgeräte her. Angesichts der aktuellen Lage hat die Gruppengeschäftsführung die Fertigung und Auslieferung von medizintechnischen Komponenten an allen ebm-papst Standorten weltweit mit der höchsten Prioritätsstufe versehen. Konkret geht es um das Bedienen der Nachfrage von Komponenten für Beatmungsgeräte und Atemschutzgeräte (PAPR), sowie Analysegeräte im Laborbereich. Bestandskunden bitten um Vorziehung der Lieferungen und fragen Erhöhungen der Stückzahlen an. Zudem erreichen ebm-papst viele neue Anfragen – teilweise im sechsstelligen Stückzahlbereich – von namhaften Firmen sowohl aus dem Bereich Medizintechnik, als auch aus anderen Branchen. Die Anfragen haben sich gegenüber der Zeit vor der Pandemie aktuell verfünfzehnfacht.

Für die Beatmungsgeräte liefert ebm-papst verschiedenste Produkte. Neben Motor, Motoransteuerung und der zugehörigen Elektronik, kommen komplette Radialgebläse des Ventilatoren- und Motorenherstellers zum Einsatz. Bislang konnte die erhöhte Nachfrage bedient werden, indem ebm-papst seine Kapazitäten in diesem Bereich stark erhöht hat.

»Dank dem außerordentlichen Einsatz der Mitarbeiter und der hervorragenden Arbeit der Bereiche Vertrieb, Produktion und Einkauf, werden in engmaschiger Abstimmung Entscheidungen über den gezielten Einsatz unserer Ressourcen und Kapazitäten getroffen« betont Jochen Schultheiß – Sales Manager Medical/ Compact Air Technology.

ebm-papst wird in den kommenden Monaten alles tun, um den gestiegenen Bedarf weiterhin zu decken. Trotzdem können Engpässe nicht vollständig ausgeschlossen werden, da die zusätzlichen Anfragemengen weit über den gestiegenen aktuellen Liefermengen liegen. Des Weiteren verteilt sich die Produktion der Komponenten über verschiedene Standorte und Länder, was wiederum eine funktionierende, weltweite Lieferantenkette voraussetzt.

„Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung der erhöhten Nachfrage im Medizintechnikbereich gerecht zu werden und tun alles in unserer Macht stehende, um die Produktionskapazitäten entsprechend anzupassen. Unsere obersten Prioritäten sind dabei, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Versorgung unserer Kunden sicherzustellen“, sagt Stefan Brandl, der CEO der ebm-papst Gruppe.

Quelle: ebm-papst GmbH & Co. KG

06.04.2020 / Ziehl-Abegg: Starkes Wachstum in allen Märkten

6. April 2020

Elektromotoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg legt um 8,6 Prozent zu

„Das Jahr 2019 ist ein gutes Jahr gewesen.“ Mit diesem Satz bringt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl die Entwicklung im zurückliegenden Jahr beim Künzelsauer Elektromotoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg auf den Punkt. Der Umsatz ist von 583 Mio. Euro auf 633 Mio. Euro gestiegen. Boom-Regionen waren Asien, Europa und die USA. Auch das Jahr 2020 hatte gut begonnen – bis zur Corona-Krise.
Die Corona-Krise im laufenden Jahr hat viele Menschen in Heimarbeitsplätze getrieben. Dazu braucht es eine solide Netzinfrastruktur mit großen Rechenzentren – Ventilatoren von Ziehl-Abegg sind seit Jahren sowohl in Netzwerken als auch bei Rechenzentren zur Kühlung eingesetzt. „Das ist für uns ein wichtiger Markt, der weltweit rapide wächst“, betont Firmen-Chef Fenkl. Auch Versandhändler und Streaming-Anbieter benötigen große Rechenkapazitäten, was eine entsprechende Kühlung der Hardware voraussetzt.

Spezielle Ventilatoren für Krankenhäuser

Dass in großen Kliniken moderne Ventilatoren sowohl in Operationssälen als auch in Quarantäne-Stationen eingesetzt sind, ist im Zuge der Corona-Krise in China allgemeinhin bekannt geworden: Ziehl-Abegg hat für Krankenhäuser in Wuhan, Shandong und Shenzhen, die dort binnen weniger Tage aufgebaut worden sind, spezielle Ventilatoren geliefert. Auch in Italien und anderen Ländern hat das deutsche Unternehmen das Kernequipment für Unter- beziehungsweise Überdruck in Kliniken hergestellt.
„Die Kunden wollen sehr zeitnah bedient werden“, erklärt Fenkl, warum Ziehl-Abegg in den USA eine weitere Fertigung für energiesparende EC-Elektromotoren aufbaut. Die neue Fertigung in North Carolina verbessert die schnellere Umsetzung spezieller Kundenanforderung.
In immer mehr Ländern geht der Trend zu energiesparenden Aufzugsantrieben und Ventilatoren. „Manchmal sind hohe Energiekosten, manchmal gesetzliche Umwelt-Vorgaben und etwa in Deutschland beides zusammen die Gründe für den Einsatz von Ziehl-Abegg-Produkten“, erklärt Firmenchef Fenkl. Denn immer mehr Gebäudebetreiber legen den Fokus sowohl auf den Kaufpreis als auch auf die laufenden Energiekosten. Selbst bei bestehenden Gebäuden rechnet sich der Austausch der Ventilatoren meist binnen zwei Jahren, ohne dass die übrige Lüftungsanlage verändert werden muss.

Aufzugssparte positiv

Die Aufzugssparte bei Ziehl-Abegg hat sich 2019 ebenfalls positiv entwickelt: In einem intensiven Wettbewerbsumfeld haben sich Aufzugsantriebe aus Kupferzell wegen der hohen Qualität und des sehr guten Service durchsetzen können.
Ein großer Pluspunkt ist die eigene Regeltechnik über alle Sparten hinweg: Frequenzumrichter von Ziehl-Abegg werden zunehmend eingesetzt, um verschiedene Elektrogeräte zu steuern und zu regeln.
Der Geschäftsbereich Automotive mit dem elektrischen Radnabenantrieb ZAwheel für Omnibusse, hat sich im Jahr 2019 gut positionieren können: Umbaulösungen, die binnen einer Woche aus einem Diesel- einen Elektrobus machen, stoßen auf großes Interesse seitens Kommunen und Busunternehmen. Auch bei Neufahrzeugen etabliert sich Ziehl-Abegg. Der Radnabenmotor als Antrieb von neuen Doppeldecker-Sightseeingbussen kann mittlerweile in London, Brüssel oder Paris erlebt werden.

Mitarbeiterzahl weltweit gestiegen

Mit dem Umsatzzuwachs hat sich auch die Mitarbeiterzahl positiv entwickelt: In Deutschland arbeiten 2.400 Menschen (Vorjahr: 2.250) für Ziehl-Abegg, weltweit sind es 4.300 Menschen (Vorjahr 4.100).

Quelle: Ziehl-Abegg SE

03.04.2020 / Ziehl-Abegg: Gesichtsschilde aus dem 3-D-Drucker

3. April 2020

Schnelle direkte Hilfe von Ziehl-Abegg für den Hohenlohekreis

Das Ansteckungsrisiko für die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen muss minimiert werden. Daher hat der Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg Gesichtsschilde gedruckt und an Landrat Dr. Matthias Neth überreicht. „Unsere Mitarbeiter und deren Familien arbeiten und leben hier – da unterstützen wir natürlich gerade in einer solchen Krise, wo es geht“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl.

Die Bauanleitung hatte eine Mitarbeiterin von Ziehl-Abegg am Mittwochabend zufällig per WhatsApp erhalten – und schon am Donnerstagvormittag schickte Ziehl-Abegg ein Foto der ersten Gesichtsschilde an den Krisenstab im Landratsamt. Als es von dort sofort grünes Licht gab, liefen beide 3-D-Drucker im Künzelsauer Entwicklungszentrum InVent an.
„Wir drucken seit 2010 in 3-D-Technik“, erklärt Achim Kärcher, Laborleiter bei Ziehl-Abegg. Schon im Folgejahr stand der zweite 3-D-Drucker im Entwicklungszentrum. Kostenpunkt für ein Gerät: etwa 100.000 Euro. Die Schichten beim Druck betragen 0,16 Millimeter. „Das nutzen wir normalerweise zum Erstellen von Prototypen, zum Umsetzen von neuen Ideen unserer Ingenieure“, erklärt Kärcher. Ziehl-Abegg ist Technologieführer beim bionischen Design von Ventilatoren; „daher müssen wir schnell und unkompliziert neue Formen ausprobieren können“, ergänzt der Laborleiter.
Schnell und unkompliziert lief auch die Erstellung der Schutzschilde: Der Träger wird gedruckt, die Sichtscheibe ist eine Folie für einen Tageslichtprojektor, ein handelsüblicher Locher stanzt die Öffnungen, und befestigt wird mit Gummibändern. „Einfach aber wirkungsvoll“, freut sich auch Landrat Dr. Matthias Neth. Er wird die provisorischen Gesichtsschilde an die Hilfskräfte im Hohenlohekreis weitergeben. „Wir bewältigen die Krise gemeinsam und können uns gegenseitig aufeinander verlassen“, so Neth. „Die Kreisverwaltung arbeitet im engen Schulterschluss mit den ansässigen Unternehmen im Hohenlohekreis“, ergänzt der Landrat.
„Wir sind froh, wenn wir auf diesem Weg Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen helfen können“, sagt Firmenchef Fenkl. Dabei gehört der Medizinbereich auch zum normalen Geschäftsfeld: Ziehl-Abegg baut seit Jahren große Ventilatoren sowohl für Operationssäle als auch für Quarantäne-Stationen. Das Unternehmen hat für chinesische Krankenhäuser in Wuhan, Shandong und Shenzhen, die dort binnen weniger Tage aufgebaut worden sind, spezielle Ventilatoren geliefert. Auch in Italien und anderen Ländern hat das deutsche Unternehmen das Kernequipment für Unter- beziehungsweise Überdruck in Kliniken hergestellt. Und produziert auch aktuell solche Ventilatoren in Hohenlohe und weltweit noch immer unter Hochdruck.

Über Ziehl-Abegg
Ziehl-Abegg (Künzelsau, Baden-Württemberg, Deutschland) gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die auch noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen. Das Thema Elektromobilität im Straßenverkehr wurde 2012 bei Ziehl-Abegg Automotive angesiedelt.
Das High-Tech-Unternehmen besticht durch eine hohe Innovationskraft. Ziehl-Abegg (alle Angaben sind bezogen auf das Jahr 2019) beschäftigt 2.400 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 4.300 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 16 Produktionswerke, 29 Gesellschaften und 113 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz liegt bei 633 Mio. Euro. Dreiviertel der Umsätze werden im Export erzielt.
Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz. Weitere Informationen auf www.ziehl-abegg.de

Quelle: Ziehl-Abegg SE

03.02.2020 / Bürkert Fluid Control Systems: Studieren mit modernster Automatisierungstechnik - Lehrversuchsstände für die Hochschulen Stuttgart und Hannover

03. Februar 2020

Die Studenten der Universität Stuttgart und der Hochschule Hannover können sich freuen: Bürkert Fluid Control Systems (vgl. Firmenkasten) hat beiden Hochschulen je einen hochmodernen Lehrversuchsstand geschenkt, mit dem sich auf anschauliche Weise der neueste Stand der Mess- Steuer- und Regelungstechnik für Fluidik-Anwendungen vermitteln lässt.
Beide Versuchsstände sind ähnlich aufgebaut, wurden jedoch entsprechend den Wünschen der Hochschulen modifiziert:
In Stuttgart lernen Studenten der Studiengänge Chemie- und Bioingenieurwesen sowie Verfahrenstechnik in Praktika, Projektarbeiten und Vorlesungen die Vor- und Nachteile verschiedener Messprinzipen kennen und wie sich die Auslegung verfahrenstechnischer Anlagen auf Steuer- und Regelvorgänge auswirkt. Der Versuchsstand wurde hier zusätzlich mit einer präzisen Druckregelung ausgestattet (Bild 1).
In Hannover profitieren die Fachbereiche Milch- und Lebensmitteltechnologie und Verfahrenstechnik von den Möglichkeiten des Lehrversuchsstands. In diesem Fall kamen zwei Pumpen dazu, die wahlweise einzeln, in Reihe oder parallel betrieben werden können (Bild 2).

Praxisnah lehren und lernen
Beide Versuchsstände haben 60 l Füllvolumen sowie einen 2 Liter fassenden Vorlagenbehälter. Sie sind nach den Regeln des Hygienic Designs für Anwendungen im Sterilbereich gestaltet und für Temperaturen bis 50 °C bei bis zu 6 bar Betriebsdruck ausgelegt. Modernste Ventil-, Sensor- und Steuerungstechnik sind kompakt zusammengefasst. Schaltschrankbau, Schweißtechnik sowie alle Komponenten für die hardwareseitige Automatisierung bilden hier genauso wie bei industriellen Systemlösungen des Fluidikspezialisten eine perfekt auf die Anwendung abgestimmte Einheit. Die Studenten können jetzt z.B. praxisnahe Erfahrungen mit dem vielseitigen FLOWave Durchflusssensor machen, der die SAW-Technologie (Surface Acoustic Waves) nutzt, die intelligente Kommunikationsplattform EDIP kennenlernen und mit der Programmiersprache f(x) ihre Projekte realisieren. Dabei sorgt das große, schwenkbare Display für einen guten Überblick.

 

Quelle: Ralf Kettemann, System Engineering – Fluidic Systems

21.01.2020 / Bürkert Fluid Control Systems: Neuer Ausbildungsfilm für die Rekrutierung von Nachwuchskräften

21. Januar 2020

Gut ausgebildete Fachkräfte sind das wichtigste Kapital – das weiß auch Bürkert. Um junge Talente mit bewegten Bildern von einer Ausbildung oder einem Studium zu überzeugen, präsentiert das Unternehmen nun zum Start der Bewerbungsphase einen zweiminütigen Ausbildungsfilm. In der Hauptrolle: echte Azubis, die das Bürkert-Gefühl lebendig machen.

Das Format des Films, das gemeinsam mit der Hohenloher Videoproduktionsfirma Dawici entwickelt und umgesetzt wurde, zeigt echte und authentische Einblicke in den Berufsalltag junger Auszubildender bei Bürkert. Der Zuschauer begleitet über knapp zwei Minuten eine Reihe von Bürkert-Auszubildenden und Studierenden durch einen Tag voller Eindrücke. Dabei machen die Geschwindigkeit und die Dynamik der einzelnen Szenen den Film besonders für die junge Zielgruppe spannend. Zahlreiche Aufnahmen des Bildungszentrums verdeutlichen außerdem, dass Offenheit beim Fluidspezialisten gelebte Realität ist und sich auch in der Architektur widerspiegelt. Ein Ort, an dem Lernen Spaß macht. Gerade im Kochertal wird es vor allem angesichts der zahlreichen großen Wettbewerber immer schwieriger, junge Talente als Auszubildende und Studierende zu gewinnen. Nicht zuletzt deshalb, müssen Unternehmen kreativ werden, um die junge Zielgruppe richtig anzusprechen und von sich zu überzeugen. Vor diesem Hintergrund ist ein Ausbildungsfilm ein beliebtes Medium, um die Generation Z als Nachwuchskräfte von morgen zu erreichen. Als Ausbildungsbetrieb zeichnet sich Bürkert insbesondere durch eine hohe Ausbildungsqualität und intensive Betreuung aus – etwas, das auch im neuen Ausbildungsfilm transportiert wird. Letztendlich soll aber etwas noch Wichtigeres deutlich werden: Das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. Zu sehen ist der Film auf der Bürkert-Webseite und YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=wnJoUsUCGz0&feature=youtu.be

Quelle: Bürkert Bürkert Fluid Control Systems

09.01.2020 / GEMÜ zum vierten Mal in Folge als Weltmarktführer ausgezeichnet

9. Januar 2020

Der Ingelfinger Ventispezialist GEMÜ wurde als "Weltmarktführer 2020" erneut in den Weltmarktführer-Index der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer aufgenommen.

Zum vierten Mal in Folge verleiht die WirtschaftsWoche dem inhabergeführten Technologieunternehmen GEMÜ Gebrüder Müller Apparatebau GmbH & Co. KG das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer – Champion 2020“. Damit würdigt die WirtschaftsWoche die Aufnahme von GEMÜ in den Weltmarktführerindex im Segment „Armaturen und Automatisierungskomponenten: Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse“.

Der Weltmarktführerindex wird unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller von der HBM Unternehmerschule der Universität St. Gallen, in Kooperation mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer (ADWM) erstellt. Dabei werden für die Feststellung der tatsächlichen Weltmarktführer objektive Auswahlkriterien und transparente Auswahlprozesse erstellt, die gewonnenen Informationen wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse in verdichteter Form veröffentlicht.

Als „Weltmarktführer Champions“ bezeichnen die Wissenschaftler Unternehmen, die an erster oder zweiter Stelle im relevanten Marktsegment stehen, auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften vertreten sind, einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaften und einen Exportanteil beziehungsweise einen Auslandsanteil von mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes nachweisen können. Ein weiteres wichtiges Kriterium, um die Auszeichnung „Weltmarktführer Champion“ zu erhalten, ist die (Eigentümer-) Führung mit Stammsitz in der DACH-Region.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen mit seiner Unternehmenszentrale in Ingelfingen-Criesbach (Baden-Württemberg), 27 Tochtergesellschaften sowie sechs Produktionsstandorten in Deutschland, der Schweiz, in China, Brasilien, Frankreich und den USA erfüllt GEMÜ die Rahmenbedingungen. Neben diesen Voraussetzungen sind es vor allem die führende Technologie und die Marktführerschaft im Bereich Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse, die für die WirtschaftsWoche ausschlaggebend waren, die Auszeichnung sowie das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer – Champion 2020“ an GEMÜ zu vergeben.

„Die Auszeichnung der WirtschaftsWoche zeigt uns, dass es sich auszahlt, stetig in die Innovationskraft von GEMÜ zu investieren und neue Produkte zu entwickeln sowie bestehende Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auch zahlt sich unsere Fokussierung auf Kundenanforderungen und die Investition in digitale Zukunftsthemen aus.“ sagt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter bei GEMÜ.

Hintergrundinformationen
Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen Weltmarktführer. Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt. Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von über 330 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit über 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1.100 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an sechs Standorten: Deutschland, Schweiz und Frankreich, sowie in China, Brasilien und den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 27 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.gemu-group.com

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

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