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GEMÜ Übernimmt Blühpartnerschaft

12. Mai 2020

Nachhaltiges Handeln ist ein wichtiger Bestandteil der GEMÜ Leitlinen. Dazu gehören auch Naturschutz und Erhalt der vielfältigen Ökosysteme. Mit der Übernahme der Blühpartnerschaft fpr 2.000 qm in Mulfingen-Ochsental leistet GEMÜ einen Beitrag hierzu.

Auf einer Ackerfläche in Mulfingen-Ochsental hat der landwirtschaftliche Partner eine Blühwiese angelegt. Die Bio-Blühmischung ist nicht nur schön anzusehen, sie dient Bienen und anderen Insekten auch als Lebensraum und bietet ihnen Nahrung.
Durch die Förderung neuer Blühflächen unterstützt GEMÜ die Artenvielfalt der heimischen Insekten und schafft wertvollen Lebensraum. Unzählige Bienen und Insekten nutzen die Blühwiese als Nistplätze und Nahrungsquelle.
Pflanzen binden das CO2 und bringen dieses später, wenn sie absterben, in den Boden. Der landwirtschaftliche Betrieb arbeitet rein biologisch und bringt keinerlei Pestizide aus. So ist zudem sichergestellt, dass aus der Umgebung keiner dieser Stoffe auf die Blühwiese gelangen kann.
Mit der Blühpatenschaft leistet GEMÜ einen wichtigen Beitrag zur Umwelt und engagiert sich für den Erhalt des Lebensraums von Bienen und anderen Insekten in der heimischen Region. 

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

Hilfe für Helfer

17. April 2020

Berner Deutschland ist der Bitte der Hohenloher Kreisverwaltung um Spenden von SChutzausrüstung gefolgt. Ware im Wert von 10.000 Euro konnte am Freitag den 17. April, stellvertretend an Landrat Dr. Matthias Neth übergeben werden.

Kliniken, Arztpraxen, ambulante und stationäre Pflegedienste, Seniorenheime oder Bestatter – sie alle stehen momentan vor der Frage, wie sie ihre Beschäftigten vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus bestmöglich schützen können. Das allein ist schon Herausforderung genug. In diesen Tagen kommt jedoch noch eine weitere hinzu: Die persönliche Schutzausrüstung ist seit Wochen Mangelware – auch im Hohenlohekreis. Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich deshalb in einem gemeinsamen Brief an Hohenloher Unternehmen gewandt und um Spenden von Schutzkleidung gebeten.

„Es war vor dem Hintergrund der extremen Verknappung gar nicht so einfach, noch ein passendes Paket zu schnüren“, berichtet Joachim Kürten, Geschäftsführer der Albert Berner Deutschland GmbH. Auf dem Markt herrsche ein riesiger Wettbewerb. Der Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung sei größer denn je. „Auch wir verzeichnen seit Wochen eine immer stärkere Nachfrage. Sobald die Regale aufgefüllt sind, sind sie praktisch schon wieder leer“, so Kürten. Als internationales Handelsunternehmen verfügt die Berner Group über ein breites und gut aufgestelltes Partnernetzwerk. Berner Deutschland, Tochterunternehmen der Berner Group, ist es deshalb gelungen, ein attraktives Paket im Wert von 10.000 Euro zu schnüren – bestehend aus Atemschutzmasken, Einweghandschuhen, Schutzanzügen und anderen Produkten der persönlichen Schutzausrüstung.

Am 17. April konnte die Spende an das Landratsamt des Hohenlohekreises übergeben werden.
Landrat Dr. Matthias Neth hat es stellvertretend in Empfang genommen: „Mit Berner verbindet uns eine langjährige und sehr gute Partnerschaft, auf die wir uns auch in Krisenzeiten stets verlassen können. Wir sind extrem dankbar für dieses außerordentliche Engagement unserer Gesellschaft und unserem Landkreis gegenüber. Das ist keinesfalls selbstverständlich.“ „Soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, gehört zur DNA unserer Unternehmensgruppe – b.responsible, lautet einer unseren zentralen Werte“, betont Kürten und ergänzt: „Wir sind in der Region zu Hause. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Hohenlohe.
Sie, ihre Familien und Freunde sind nicht nur hier beschäftigt, sondern wohnen und leben hier. Aus diesem Grund war es uns ein großes Anliegen, die Kreisverwaltung bestmöglich zu unterstützen. Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, zusammenzustehen und Solidarität zu zeigen.“

Quelle: Albert Berner Deutschland GmbH

ebm-papst setzt Fertigung von Komponenten für medizinische Zulieferteile auf höchste Prioritätsstufe Enorme Nachfrage im Bereich Beatmungsgeräte

7. April 2020

Der dramatische Verlauf der COVID-19-Pandemie führt weltweit zu stark wachsenden Bedarfen an medizinischer Ausrüstung. Gleichzeitig geraten die Lieferketten für Medizintechnik unter Druck. Es kommt jetzt darauf an, Engpässe so gut wie möglich zu vermeiden, denn gute medizinische und medizintechnische Betreuung sind entscheidend im Umgang mit dem gefährlichen Virus.

ebm-papst stellt seit vielen Jahren Komponenten für Beatmungsgeräte her. Angesichts der aktuellen Lage hat die Gruppengeschäftsführung die Fertigung und Auslieferung von medizintechnischen Komponenten an allen ebm-papst Standorten weltweit mit der höchsten Prioritätsstufe versehen. Konkret geht es um das Bedienen der Nachfrage von Komponenten für Beatmungsgeräte und Atemschutzgeräte (PAPR), sowie Analysegeräte im Laborbereich. Bestandskunden bitten um Vorziehung der Lieferungen und fragen Erhöhungen der Stückzahlen an. Zudem erreichen ebm-papst viele neue Anfragen – teilweise im sechsstelligen Stückzahlbereich – von namhaften Firmen sowohl aus dem Bereich Medizintechnik, als auch aus anderen Branchen. Die Anfragen haben sich gegenüber der Zeit vor der Pandemie aktuell verfünfzehnfacht.

Für die Beatmungsgeräte liefert ebm-papst verschiedenste Produkte. Neben Motor, Motoransteuerung und der zugehörigen Elektronik, kommen komplette Radialgebläse des Ventilatoren- und Motorenherstellers zum Einsatz. Bislang konnte die erhöhte Nachfrage bedient werden, indem ebm-papst seine Kapazitäten in diesem Bereich stark erhöht hat.

»Dank dem außerordentlichen Einsatz der Mitarbeiter und der hervorragenden Arbeit der Bereiche Vertrieb, Produktion und Einkauf, werden in engmaschiger Abstimmung Entscheidungen über den gezielten Einsatz unserer Ressourcen und Kapazitäten getroffen« betont Jochen Schultheiß – Sales Manager Medical/ Compact Air Technology.

ebm-papst wird in den kommenden Monaten alles tun, um den gestiegenen Bedarf weiterhin zu decken. Trotzdem können Engpässe nicht vollständig ausgeschlossen werden, da die zusätzlichen Anfragemengen weit über den gestiegenen aktuellen Liefermengen liegen. Des Weiteren verteilt sich die Produktion der Komponenten über verschiedene Standorte und Länder, was wiederum eine funktionierende, weltweite Lieferantenkette voraussetzt.

„Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung der erhöhten Nachfrage im Medizintechnikbereich gerecht zu werden und tun alles in unserer Macht stehende, um die Produktionskapazitäten entsprechend anzupassen. Unsere obersten Prioritäten sind dabei, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Versorgung unserer Kunden sicherzustellen“, sagt Stefan Brandl, der CEO der ebm-papst Gruppe.

Quelle: ebm-papst GmbH & Co. KG

Starkes Wachstum in allen Märkten

6. April 2020

Elektromotoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg legt um 8,6 Prozent zu

„Das Jahr 2019 ist ein gutes Jahr gewesen.“ Mit diesem Satz bringt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl die Entwicklung im zurückliegenden Jahr beim Künzelsauer Elektromotoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg auf den Punkt. Der Umsatz ist von 583 Mio. Euro auf 633 Mio. Euro gestiegen. Boom-Regionen waren Asien, Europa und die USA. Auch das Jahr 2020 hatte gut begonnen – bis zur Corona-Krise.
Die Corona-Krise im laufenden Jahr hat viele Menschen in Heimarbeitsplätze getrieben. Dazu braucht es eine solide Netzinfrastruktur mit großen Rechenzentren – Ventilatoren von Ziehl-Abegg sind seit Jahren sowohl in Netzwerken als auch bei Rechenzentren zur Kühlung eingesetzt. „Das ist für uns ein wichtiger Markt, der weltweit rapide wächst“, betont Firmen-Chef Fenkl. Auch Versandhändler und Streaming-Anbieter benötigen große Rechenkapazitäten, was eine entsprechende Kühlung der Hardware voraussetzt.

Spezielle Ventilatoren für Krankenhäuser

Dass in großen Kliniken moderne Ventilatoren sowohl in Operationssälen als auch in Quarantäne-Stationen eingesetzt sind, ist im Zuge der Corona-Krise in China allgemeinhin bekannt geworden: Ziehl-Abegg hat für Krankenhäuser in Wuhan, Shandong und Shenzhen, die dort binnen weniger Tage aufgebaut worden sind, spezielle Ventilatoren geliefert. Auch in Italien und anderen Ländern hat das deutsche Unternehmen das Kernequipment für Unter- beziehungsweise Überdruck in Kliniken hergestellt.
„Die Kunden wollen sehr zeitnah bedient werden“, erklärt Fenkl, warum Ziehl-Abegg in den USA eine weitere Fertigung für energiesparende EC-Elektromotoren aufbaut. Die neue Fertigung in North Carolina verbessert die schnellere Umsetzung spezieller Kundenanforderung.
In immer mehr Ländern geht der Trend zu energiesparenden Aufzugsantrieben und Ventilatoren. „Manchmal sind hohe Energiekosten, manchmal gesetzliche Umwelt-Vorgaben und etwa in Deutschland beides zusammen die Gründe für den Einsatz von Ziehl-Abegg-Produkten“, erklärt Firmenchef Fenkl. Denn immer mehr Gebäudebetreiber legen den Fokus sowohl auf den Kaufpreis als auch auf die laufenden Energiekosten. Selbst bei bestehenden Gebäuden rechnet sich der Austausch der Ventilatoren meist binnen zwei Jahren, ohne dass die übrige Lüftungsanlage verändert werden muss.

Aufzugssparte positiv

Die Aufzugssparte bei Ziehl-Abegg hat sich 2019 ebenfalls positiv entwickelt: In einem intensiven Wettbewerbsumfeld haben sich Aufzugsantriebe aus Kupferzell wegen der hohen Qualität und des sehr guten Service durchsetzen können.
Ein großer Pluspunkt ist die eigene Regeltechnik über alle Sparten hinweg: Frequenzumrichter von Ziehl-Abegg werden zunehmend eingesetzt, um verschiedene Elektrogeräte zu steuern und zu regeln.
Der Geschäftsbereich Automotive mit dem elektrischen Radnabenantrieb ZAwheel für Omnibusse, hat sich im Jahr 2019 gut positionieren können: Umbaulösungen, die binnen einer Woche aus einem Diesel- einen Elektrobus machen, stoßen auf großes Interesse seitens Kommunen und Busunternehmen. Auch bei Neufahrzeugen etabliert sich Ziehl-Abegg. Der Radnabenmotor als Antrieb von neuen Doppeldecker-Sightseeingbussen kann mittlerweile in London, Brüssel oder Paris erlebt werden.

Mitarbeiterzahl weltweit gestiegen

Mit dem Umsatzzuwachs hat sich auch die Mitarbeiterzahl positiv entwickelt: In Deutschland arbeiten 2.400 Menschen (Vorjahr: 2.250) für Ziehl-Abegg, weltweit sind es 4.300 Menschen (Vorjahr 4.100).

Quelle: Ziehl-Abegg SE

Gesichtsschilde aus dem 3-D-Drucker

3. April 2020

Schnelle direkte Hilfe von Ziehl-Abegg für den Hohenlohekreis

Das Ansteckungsrisiko für die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen muss minimiert werden. Daher hat der Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg Gesichtsschilde gedruckt und an Landrat Dr. Matthias Neth überreicht. „Unsere Mitarbeiter und deren Familien arbeiten und leben hier – da unterstützen wir natürlich gerade in einer solchen Krise, wo es geht“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl.

Die Bauanleitung hatte eine Mitarbeiterin von Ziehl-Abegg am Mittwochabend zufällig per WhatsApp erhalten – und schon am Donnerstagvormittag schickte Ziehl-Abegg ein Foto der ersten Gesichtsschilde an den Krisenstab im Landratsamt. Als es von dort sofort grünes Licht gab, liefen beide 3-D-Drucker im Künzelsauer Entwicklungszentrum InVent an.
„Wir drucken seit 2010 in 3-D-Technik“, erklärt Achim Kärcher, Laborleiter bei Ziehl-Abegg. Schon im Folgejahr stand der zweite 3-D-Drucker im Entwicklungszentrum. Kostenpunkt für ein Gerät: etwa 100.000 Euro. Die Schichten beim Druck betragen 0,16 Millimeter. „Das nutzen wir normalerweise zum Erstellen von Prototypen, zum Umsetzen von neuen Ideen unserer Ingenieure“, erklärt Kärcher. Ziehl-Abegg ist Technologieführer beim bionischen Design von Ventilatoren; „daher müssen wir schnell und unkompliziert neue Formen ausprobieren können“, ergänzt der Laborleiter.
Schnell und unkompliziert lief auch die Erstellung der Schutzschilde: Der Träger wird gedruckt, die Sichtscheibe ist eine Folie für einen Tageslichtprojektor, ein handelsüblicher Locher stanzt die Öffnungen, und befestigt wird mit Gummibändern. „Einfach aber wirkungsvoll“, freut sich auch Landrat Dr. Matthias Neth. Er wird die provisorischen Gesichtsschilde an die Hilfskräfte im Hohenlohekreis weitergeben. „Wir bewältigen die Krise gemeinsam und können uns gegenseitig aufeinander verlassen“, so Neth. „Die Kreisverwaltung arbeitet im engen Schulterschluss mit den ansässigen Unternehmen im Hohenlohekreis“, ergänzt der Landrat.
„Wir sind froh, wenn wir auf diesem Weg Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen helfen können“, sagt Firmenchef Fenkl. Dabei gehört der Medizinbereich auch zum normalen Geschäftsfeld: Ziehl-Abegg baut seit Jahren große Ventilatoren sowohl für Operationssäle als auch für Quarantäne-Stationen. Das Unternehmen hat für chinesische Krankenhäuser in Wuhan, Shandong und Shenzhen, die dort binnen weniger Tage aufgebaut worden sind, spezielle Ventilatoren geliefert. Auch in Italien und anderen Ländern hat das deutsche Unternehmen das Kernequipment für Unter- beziehungsweise Überdruck in Kliniken hergestellt. Und produziert auch aktuell solche Ventilatoren in Hohenlohe und weltweit noch immer unter Hochdruck.

Über Ziehl-Abegg
Ziehl-Abegg (Künzelsau, Baden-Württemberg, Deutschland) gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die auch noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen. Das Thema Elektromobilität im Straßenverkehr wurde 2012 bei Ziehl-Abegg Automotive angesiedelt.
Das High-Tech-Unternehmen besticht durch eine hohe Innovationskraft. Ziehl-Abegg (alle Angaben sind bezogen auf das Jahr 2019) beschäftigt 2.400 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 4.300 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 16 Produktionswerke, 29 Gesellschaften und 113 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz liegt bei 633 Mio. Euro. Dreiviertel der Umsätze werden im Export erzielt.
Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz. Weitere Informationen auf www.ziehl-abegg.de

Quelle: Ziehl-Abegg SE

Studieren mit modernster Automatisierungstechnik - Lehrversuchsstände für die Hochschulen Stuttgart und Hannover

03. Februar 2020

Die Studenten der Universität Stuttgart und der Hochschule Hannover können sich freuen: Bürkert Fluid Control Systems (vgl. Firmenkasten) hat beiden Hochschulen je einen hochmodernen Lehrversuchsstand geschenkt, mit dem sich auf anschauliche Weise der neueste Stand der Mess- Steuer- und Regelungstechnik für Fluidik-Anwendungen vermitteln lässt.
Beide Versuchsstände sind ähnlich aufgebaut, wurden jedoch entsprechend den Wünschen der Hochschulen modifiziert:
In Stuttgart lernen Studenten der Studiengänge Chemie- und Bioingenieurwesen sowie Verfahrenstechnik in Praktika, Projektarbeiten und Vorlesungen die Vor- und Nachteile verschiedener Messprinzipen kennen und wie sich die Auslegung verfahrenstechnischer Anlagen auf Steuer- und Regelvorgänge auswirkt. Der Versuchsstand wurde hier zusätzlich mit einer präzisen Druckregelung ausgestattet (Bild 1).
In Hannover profitieren die Fachbereiche Milch- und Lebensmitteltechnologie und Verfahrenstechnik von den Möglichkeiten des Lehrversuchsstands. In diesem Fall kamen zwei Pumpen dazu, die wahlweise einzeln, in Reihe oder parallel betrieben werden können (Bild 2).

Praxisnah lehren und lernen
Beide Versuchsstände haben 60 l Füllvolumen sowie einen 2 Liter fassenden Vorlagenbehälter. Sie sind nach den Regeln des Hygienic Designs für Anwendungen im Sterilbereich gestaltet und für Temperaturen bis 50 °C bei bis zu 6 bar Betriebsdruck ausgelegt. Modernste Ventil-, Sensor- und Steuerungstechnik sind kompakt zusammengefasst. Schaltschrankbau, Schweißtechnik sowie alle Komponenten für die hardwareseitige Automatisierung bilden hier genauso wie bei industriellen Systemlösungen des Fluidikspezialisten eine perfekt auf die Anwendung abgestimmte Einheit. Die Studenten können jetzt z.B. praxisnahe Erfahrungen mit dem vielseitigen FLOWave Durchflusssensor machen, der die SAW-Technologie (Surface Acoustic Waves) nutzt, die intelligente Kommunikationsplattform EDIP kennenlernen und mit der Programmiersprache f(x) ihre Projekte realisieren. Dabei sorgt das große, schwenkbare Display für einen guten Überblick.

 

Quelle: Ralf Kettemann, System Engineering – Fluidic Systems

Neuer Ausbildungsfilm für die Rekrutierung von Nachwuchskräften

21. Januar 2020

Gut ausgebildete Fachkräfte sind das wichtigste Kapital – das weiß auch Bürkert. Um junge Talente mit bewegten Bildern von einer Ausbildung oder einem Studium zu überzeugen, präsentiert das Unternehmen nun zum Start der Bewerbungsphase einen zweiminütigen Ausbildungsfilm. In der Hauptrolle: echte Azubis, die das Bürkert-Gefühl lebendig machen.

Das Format des Films, das gemeinsam mit der Hohenloher Videoproduktionsfirma Dawici entwickelt und umgesetzt wurde, zeigt echte und authentische Einblicke in den Berufsalltag junger Auszubildender bei Bürkert. Der Zuschauer begleitet über knapp zwei Minuten eine Reihe von Bürkert-Auszubildenden und Studierenden durch einen Tag voller Eindrücke. Dabei machen die Geschwindigkeit und die Dynamik der einzelnen Szenen den Film besonders für die junge Zielgruppe spannend. Zahlreiche Aufnahmen des Bildungszentrums verdeutlichen außerdem, dass Offenheit beim Fluidspezialisten gelebte Realität ist und sich auch in der Architektur widerspiegelt. Ein Ort, an dem Lernen Spaß macht. Gerade im Kochertal wird es vor allem angesichts der zahlreichen großen Wettbewerber immer schwieriger, junge Talente als Auszubildende und Studierende zu gewinnen. Nicht zuletzt deshalb, müssen Unternehmen kreativ werden, um die junge Zielgruppe richtig anzusprechen und von sich zu überzeugen. Vor diesem Hintergrund ist ein Ausbildungsfilm ein beliebtes Medium, um die Generation Z als Nachwuchskräfte von morgen zu erreichen. Als Ausbildungsbetrieb zeichnet sich Bürkert insbesondere durch eine hohe Ausbildungsqualität und intensive Betreuung aus – etwas, das auch im neuen Ausbildungsfilm transportiert wird. Letztendlich soll aber etwas noch Wichtigeres deutlich werden: Das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. Zu sehen ist der Film auf der Bürkert-Webseite und YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=wnJoUsUCGz0&feature=youtu.be

Quelle: Bürkert Bürkert Fluid Control Systems

GEMÜ zum vierten Mal in Folge als Weltmarktführer ausgezeichnet

9. Januar 2020

Der Ingelfinger Ventispezialist GEMÜ wurde als "Weltmarktführer 2020" erneut in den Weltmarktführer-Index der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer aufgenommen.

Zum vierten Mal in Folge verleiht die WirtschaftsWoche dem inhabergeführten Technologieunternehmen GEMÜ Gebrüder Müller Apparatebau GmbH & Co. KG das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer – Champion 2020“. Damit würdigt die WirtschaftsWoche die Aufnahme von GEMÜ in den Weltmarktführerindex im Segment „Armaturen und Automatisierungskomponenten: Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse“.

Der Weltmarktführerindex wird unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller von der HBM Unternehmerschule der Universität St. Gallen, in Kooperation mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer (ADWM) erstellt. Dabei werden für die Feststellung der tatsächlichen Weltmarktführer objektive Auswahlkriterien und transparente Auswahlprozesse erstellt, die gewonnenen Informationen wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse in verdichteter Form veröffentlicht.

Als „Weltmarktführer Champions“ bezeichnen die Wissenschaftler Unternehmen, die an erster oder zweiter Stelle im relevanten Marktsegment stehen, auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften vertreten sind, einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaften und einen Exportanteil beziehungsweise einen Auslandsanteil von mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes nachweisen können. Ein weiteres wichtiges Kriterium, um die Auszeichnung „Weltmarktführer Champion“ zu erhalten, ist die (Eigentümer-) Führung mit Stammsitz in der DACH-Region.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen mit seiner Unternehmenszentrale in Ingelfingen-Criesbach (Baden-Württemberg), 27 Tochtergesellschaften sowie sechs Produktionsstandorten in Deutschland, der Schweiz, in China, Brasilien, Frankreich und den USA erfüllt GEMÜ die Rahmenbedingungen. Neben diesen Voraussetzungen sind es vor allem die führende Technologie und die Marktführerschaft im Bereich Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse, die für die WirtschaftsWoche ausschlaggebend waren, die Auszeichnung sowie das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer – Champion 2020“ an GEMÜ zu vergeben.

„Die Auszeichnung der WirtschaftsWoche zeigt uns, dass es sich auszahlt, stetig in die Innovationskraft von GEMÜ zu investieren und neue Produkte zu entwickeln sowie bestehende Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auch zahlt sich unsere Fokussierung auf Kundenanforderungen und die Investition in digitale Zukunftsthemen aus.“ sagt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter bei GEMÜ.

Hintergrundinformationen
Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen Weltmarktführer. Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt. Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von über 330 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit über 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1.100 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an sechs Standorten: Deutschland, Schweiz und Frankreich, sowie in China, Brasilien und den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 27 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.gemu-group.com

Quelle: GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

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